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Stiftung unilegion Truck Claims verpflichtet bureau Brandeis für Sammelklage gegen das Lkw-Kartell

unilegion Truck Claims Sammelklage in den Niederlanden (© )

Ca. 40% der deutschen Firmen, die durch das Lkw geschädigt wurden, sind noch nicht aktiv geworden. Dies ist jetzt das letzte Mal im Frühjahr 2021 über die Sammelklage in den Niederlanden noch möglich.

Amsterdam, 27. Januar 2021. Die europäische Stiftung unilegion Truck Claims mit Sitz in Amsterdam verpflichtet mit bureau Brandeis eine der erfahrensten Spezialkanzleien für Kartellschadensersatzverfahren der Niederlande. Die Stiftung, eigens zum Zweck der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen von Lkw-Käufern als Folge des Lkw-Kartells gegründet, profitiert dabei von der umfassenden Erfahrung der Kanzlei. 

Die Kanzlei bureau Brandeis ist bereits seit drei Jahren in einem der größten Klageverfahren zum Lkw-Kartell tätig und vertritt darin schon jetzt mehrere 10.000 Lkws. 

bureau Brandeis ist die größte niederländische Kanzlei mit vollständigem Fokus auf Prozessführung und umfangreicher Expertise im Kartellschadensersatz. Das renommierte Team ist international bekannt und wird regelmäßig für seine exzellente Qualität ausgezeichnet. bureau Brandeis veröffentlicht außerdem den Cartel Damages Quarterly Report mit einem Überblick der wichtigsten Kartellschadensersatzverfahren Europas.

"Durch die umfassenden Feststellungen des Kartellverstoßes durch die Europäische Kommission und dadurch, dass fast alle Lkw-Hersteller das Kartell eingestanden haben, bietet dieser Fall sehr gute Erfolgsaussichten auf Schadensersatz für geschädigte Unternehmen." so Hans Bousie, Partner bei bureau Brandeis.

Die Stiftung unilegion Truck Claims erhebt ihre Sammelklage in den Niederlanden, da das Gericht in Amsterdam als eines der erfahrensten und klägerfreundlichsten für kartellrechtliche Schadensersatzverfahren in der Europäischen Union gilt. Zudem sind Sammelklagen in den Niederlanden bereits seit langem anerkannt. Dort besteht daher kein Risiko einer Klageabweisung aus formalen Gründen, wie in Deutschland bereits mehrfach geschehen.

Außerdem sind in den Niederlanden bereits zahlreiche Klagen über insgesamt mehrere 100.000 Lkws anhängig. Diese Klagen werden zentral vom Gericht in Amsterdam in mehreren "Wellen" zusammengeführt, so dass die Kläger gemeinsam ein deutlich stärkeres Gewicht gegenüber den Kartellanten erreichen. Dies erhöht die Erfolgsaussichten weiter.

Auf Basis des von der Europäischen Kommission verbindlich festgestellten Kartellverstoßes dürften geschädigten Unternehmen erhebliche Schadensersatzansprüche zustehen. Je nach Lkw-Kaufpreis kann sich der Schadensersatzanspruch pro Lkw auf mehr als 10.000 Euro (zzgl. Zinsen) belaufen. Dank der Klage-Finanzierung durch die Stiftung, können Interessenten der Sammelklage ohne Kosten beitreten.  

Somit können geschädigte Unternehmen im Frühjahr 2021 noch vor der auslaufenden Verjährungsfrist Ansprüche geltend machen.

Weitere Informationen zum Angebot und Vorgehen der Stiftung erhalten Sie hier: 

https://www.unilegion-truck-claims.eu/

Interessenten können weiteres Material und eine telefonische Auskunft unverbindlich anfragen.

 

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