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Schaltschrankverkabelung drei Mal schneller. Aktuelle REFA Studie belegt.

Die KDP/N 24/22 ist laut REFA Studie klarer Sieger gegenüber der konventionellen Kabelverschraubung.

Verkabelung mit der KDP/N Kabeldurchführungsplatte von Murrplastik geht drei mal schneller als mit konventionellen Kabelverschraubungen. Einsparungen von mehreren hundert Arbeitsstunden sind möglich.

Berechnungen von Murrplastik zeigen, dass Einsparungen von mehreren hundert Arbeitsstunden pro Jahr für einen mittelständischen Betrieb möglich sind. Die KDP/N Kabeldurchführungsplatten der Murrplastik Systemtechnik, Oppenweiler haben in den letzten Jahren viel technisches Neuland erobert und bieten gegenüber konventionellen Kabelverschraubungen erhebliche Vorteile. Kein Wunder! Fast ohne Werkzeugeinsatz mit hoher Dichtheit gemäß Schutzart IP 65 lässt sich eine KDP/N Kabeldurchführungsplatte von Murrplastik in kürzester Zeit installieren. Angesichts der sehr hohen Packungsdichten wird zudem ca. 50% weniger Platz benötigt, es können also mehr Kabel auf derselben Fläche angeschlossen werden. Im Ergebnis also geringerer Platzbedarf. Unter arbeitswissenschaftlichen Bedingungen wurden nun die Montagezeiten für 22 Kabeldurchführungen mit konventionellen Kabelverschraubungen und der Variante Kabeldurchführungsplatte vom Typ KDP/N 24/22 verglichen. Das Ergebnis überrascht in seiner Eindeutigkeit: Sage und schreibe 3 Mal schneller ist die Montage mit der Kabeldurchführungsplatte. Oder anders gesagt: Während die Montage der Kabeldurchführungsplatte rund 9 Minuten benötigt, sind es für die konventionellen Kabeldurchführungen rund 33 Minuten. Eine Zusammenfassung der REFA-Studie kann unter www.murrplastik.de/downloads/refastudie2012.pdf kostenlos heruntergeladen werden.

Autor: Michael Braun, Produktmanagement Kabeldurchführungs- und Kabelhalterungssysteme


Dass eine KDP/N gegenüber der Schaltschrankverkabelung mit konventionellen Kabelverschraubungen deutlich schneller installiert werden kann, ist bekannt. Doch wie viel schneller?

Mit einer unabhängigen Studie durch die REFA haben die Murrplastik Ingenieure nun exakt den Zeitvorteil bei der Montage mit der KDP/N ermitteln lassen. Die REFA Ingenieure sind dabei von einer klassischen Anwendungssituation mit 22 zu installierenden Leitungen an einem Standardschaltschrank ausgegangen. Die Ermittlung der Montagezeiten erfolgte nach den Grundsätzen der REFA Methodenlehre (MLA), die branchenübergreifend in Handwerk, Industrie, Produktion und Verwaltung angewandt wird. Durchgeführt wurden je 6 Montagen.

Bei der Montage von konventionellen Kabeldurchführungen gibt es jede Menge „Zeitfresser“:

Alle Bohrungen anzeichnen und körnen

Entsprechend große Löcher vorbohren, bohren und entgraten.

Löcher stanzen und Stanzabfall entfernen

Kabelverschraubungen in die Schrankwand einsetzen und von der Schrankinnenseite mit der Kontermutter fixieren

Ganz anders mit der Kabeldurchführungsplatte KDP/N. Statt unzählige Löcher zu bohren, muss für die KDP/N nur eine Aussparung im Schaltschrank angefertigt werden. Anschließend wird die KDP/N eingerastet, kurzer Druck, eingeklickt und fertig.

Auch die Durchführung der Kabel geht mit der KDP/N deutlich schneller über die Bühne. Zum Einführen eines Kabels ist jeweils ein Loch in der Platte der KPD vorgestanzt, das sich nach dem Einführen des Kabels durch einen kurzen Ruck in die Gegenrichtung selbsttätig verschließt. Technischer Hintergrund hierfür ist eine von Murrplastik patentierte Stanztechnik. Zwischen zwei Gehäuseteilen befinden sich zwei Elastomerplatten, die für die notwendige Zugentlastung der Kabel sorgen und zudem das Gehäuse gegen Umwelteinflüsse – gemäß Schutzart IP 65 – abdichten. Um diesen Anschluss nach Entfernung des Kabels wieder abzudichten, wird der integrierte Verschlussstopfen wieder in die Ursprungsposition leicht zurück gedrückt. Wichtig für eine saubere Montage: Die KDP/N Durchführungsplatten können einzeln gekennzeichnet werden.

Einsparpotential mit der KDP/N von mehreren hundert Arbeitsstunden

Eine KDP/N Kabeldurchführungsplatte ist vergleichsweise mit höheren Anschaffungskosten verbunden als mit der dafür nötigen Anzahl von Kabelverschraubungen. Doch die Anschaffung hat sich umgehend amortisiert. Die eingesparte Arbeitszeit rechnet sich in Heller und Pfennig: Die Ergebnisse der REFA Studie belegen, dass der Gesamtprozess für die konventionelle Schaltschrankverkabelung rund 33 Minuten benötigt, gegenüber rund 9 Minuten mit der KDP/N Kabeldurchführungsplatte. Wenn man davon ausgeht, dass ein mittelständischer Maschinenbauer pro Tag 10 Schränke verdrahtet, ist eine Zeitersparnis von 240 Minuten bzw. 4 Stunden am Tag oder 1.280 Stunden pro Jahr realistisch bei 320 Arbeitstagen pro Jahr. Ist damit das Ende der traditionellen Kabeldurchführung eingeläutet? Sicherlich nein, denn bei Kabeldurchführungen, die eine höhere Schutzklasse als IP 65 erfordern, führt weiterhin kein Weg an klassischen Kabelverschraubungen vorbei.

 

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