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Lufft liefert Wettersensoren an Universität in North Carolina zur Unwetterüberwachung bei Sportveranstaltungen

Lufft liefert Wettersensoren an die Appalachian State University in North Carolina

Das Mess- und Regeltechnikunternehmen G. Lufft liefert Wettersensoren an die Appalachian State University im US-Bundesstaat North Carolina, um metrologische Daten zu erfassen.

Das deutsche Traditionsunternehmen für Mess- und Regeltechnik, die G. Lufft GmbH, geht neue Wege bei der metrologischen Überwachung auf großen Sportveranstaltungen. Durch die stetige Entwicklung von neuesten Wetterüberwachungssystemen ist Lufft seit Jahrzehnten einer der führenden Anbieter. In der Vergangenheit setzte das Fellbacher Unternehmen seine Sensoren vermehrt in Sportstadien auf der ganzen Welt ein. Zuletzt geschehen bei den Special Olympics Weltwinterspielen 2013 in Südkorea oder beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013 in Brasilien.

Aktuell arbeitet Lufft zusammen mit der Appalachian State University im US-Bundesstaat North Carolina an einem Pilotprojekt. Die Universität ist die erste ihrer Art, die mit einem kommerziellen und voll integrierbaren Wetterüberwachungs- und Vorhersagesystem arbeitet. Diese werden sonst nur im Transport- und Flugverkehr eingesetzt. Das Wettersystem der Universität erfasst metrologische Daten und wertet diese aus, um exakte Vorhersagen treffen zu können und Studenten, Mitarbeiter und Besucher vor wetterbedingten Gefahren zu schützen. Da sich die Universität in der bergigen Region von Boone befindet, hat sie mit einem sehr eigenem Klima zu kämpfen. Die Wetterbedingungen unterscheiden sich deutlich von denen der nahe gelegenen Städte und die Topografie der Region führt häufig zu einer ungenauen Wettervorhersage und zu ungewöhnlichen Wetterlagen. Plötzliche Hitze, starke Winde, Regenfälle, Blitze oder sogar Tornados können binnen wenigen Stunden auf die Umgebung der Universität einwirken.

Im Stadion der Appalachian State University finden regelmäßig Footballspiele statt, bei denen sich bis zu 30.000 Menschen aufhalten. Um bei solchen sportlichen Großveranstaltungen gefährliche Wetterrisiken auszuschließen und Sicherheit zu garantieren, nutzt die Uni Wettersensoren von Lufft. Mit der WS600-UMB, einer kompakten Wetterstation, die drei Witterungssensoren in einem einzigen Gerät vereint (inklusive eines patentierten Lufft-Niederschlagserkennungs-Dopplerradars), können Lufttemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsintensität, Art des Niederschlags, Luftdruck, Windrichtung und Windgeschwindigkeit gemessen werden. Die gesammelten Daten werden direkt in das Wettervorhersagen- und Entscheidungssystem "Total View" des Unternehmens Schneider Electric übermittelt und ausgewertet. Dank der übertragenen Wetterdaten der Lufft Kompaktwetterstation lernt das Wetter-Entscheidungsunterstützungssystem aktiv und kann im Laufe der Zeit eine immer genauere Vorhersage für das Gebiet der Universität erstellen und sich den Nuancen des Mikroklimas anpassen.

Auch bei zukünftigen Sportveranstaltungen spielen die Wettersensoren von Lufft eine große Rolle, wenn es um das Thema Wetterüberwachung geht. Bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro wird in zahlreichen Stadien die Lufft Kompaktwetterstation WS301-UMB eingesetzt. Die All-In-One Station kann Werte wie Temperatur, relative Feuchte, Luftdruck und Globalstrahlung erfassen. Über einen externen Sensor, der an die Kompaktwetterstation angeschlossen werden kann, wird auch die Niederschlagsmenge gemessen. Für die Olympischen Winterspielen 2014, in der russischen Stadt Sotschi, wurden vorab intelligente Straßenwetterinformationssystemen von Lufft installiert. Die Straßensensoren wurden in die Fahrbahnen eingesetzt, um rechtzeitig Wetterveränderungen wie gefrierende Glätte oder Eisregen zu erkennen. Zudem wurden Wetterstationen in Betrieb genommen, um in Echtzeit wichtige metrologische Daten zu messen.

Auch in Zukunft wird das Traditionsunternehmen G. Lufft, welches mit dem Titel "Marke des Jahrhunderts" ausgezeichnet wurde, auf großen Sportveranstaltungen seine Sensoren einsetzen. Dabei steht die ständige Weiterentwicklung und Optimierung der Geräte im Vordergrund. Ziel ist es, weiterhin für die Sicherheit des Publikums und der Sportler zu sorgen und frühzeitig Unwetter zu erkennen.

 

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