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Die neue Arbeitswelt steht für Digitalisierung und Flexibilisierung

Winfried Hecking ist Chef des Telekommunikations- und Netzwerkspezialisten Hecking Elektrotechnik aus Mönchengladbach.

Die neue Welt des Mobile Office eröffnet räumliche und zeitliche Freiheiten - sofern die technischen Voraussetzungen stimmen. Es geht also darum, die Bestandssituation genau zu analysieren.

Die vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass das Mobile Office kein kurzlebiger Trend ist, sondern in Zukunft, auch über die Pandemie hinaus, einen festen Platz im Arbeitsleben einnehmen wird. Das hat schon vergangenes Jahr das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelt. Vor der Pandemie hielt fast die Hälfte der in der Informationswirtschaft tätigen Unternehmen ihre Beschäftigten an, mindestens einmal wöchentlich im Homeoffice zu arbeiten. Im Juni 2020 planten bereits 64 Prozent der Betriebe, Homeoffice nach der Pandemie anzubieten. 2021 stieg dieser Anteil sogar auf 74 Prozent.

Und laut Statista.com heißt es, das Potenzial für hybrides Arbeiten sei noch lange nicht ausgeschöpft. Mehr als 70 Prozent der Deutschen sprechen sich demnach für einen gesetzlichen Anspruch auf Homeoffice aus. Daher könnte es dauerhaft dazu kommen, dass ein größerer Teil der Arbeitnehmer seiner Tätigkeit - zumindest teilweise - nicht aus dem Büro nachkommt: Etwa 56 Prozent der Jobs in Deutschland könnten auch von zuhause erledigt werden, schätzt das Ifo-Institut.

"Wir beobachten diese Tendenz bereits in der regionalen Wirtschaft. Die Unternehmen bauen ihre mobilen Arbeitsstrukturen aus und professionalisieren diese kontinuierlich. Die fortschreitende Tendenz zum Mobile Office eröffnet räumliche und zeitliche Freiheiten und kann situativ auf- und abgebaut werden", sagt Winfried Hecking, Chef des Telekommunikations- und Netzwerkspezialisten Hecking Elektrotechnik aus Mönchengladbach (www.firma-hecking.de). Das Familienunternehmen ist seit vielen Jahren in der Modernisierung und Installation von Telekommunikationsanlagen tätig und begleitet Privatleute und Unternehmen beim Aufbau sicherer und effizienter Strukturen.

Winfried Hecking macht aber eine Einschränkung. Nachhaltige Mobile Office-Strukturen funktionieren nur, wenn die technischen Voraussetzungen stimmen. Mobile Office bedeutet schließlich, die Leistungsfähigkeit des Arbeitsplatzes nach Hause zu verlagern, also Serverzugriff, Anbindung an interne Plattformen und die digitale Kommunikation etc. sicherzustellen. Oftmals ist aber genau dies das Problem, denn viele heimische Netzwerke sind vielleicht für die alltägliche Nutzen im Privaten geeignet, aber eben nicht für dauerhafte professionelle Tätigkeiten. "Das stellt völlig neue Anforderungen an die Netzwerk- und Telekommunikationsinfrastruktur. Die digitale Kommunikation für IP-Telefonie und globale Videokonferenzen sowie der Zugriff auf Server, Cloud-Lösungen und Co. muss durch eine leistungsfähige Vernetzung sichergestellt sein", sagt Winfried Hecking.

Die öffentliche Infrastruktur ist dabei keine wirkliche Hilfe. Laut dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur wurden zuletzt nur in 24 Prozent der deutschen Haushalte die vertraglich zugesicherten Downloadgeschwindigkeiten erreicht. In 74 Prozent der Fälle kam zum Teil wesentlich weniger an. Die Bewertung der Studie fällt deutlich aus. "Auch im aktuellen Berichtsjahr haben Endkunden oftmals nicht die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings eine sichtbare Verbesserung festzustellen."

Auf der anderen Seite, so Winfried Hecking, sei in den eigenen vier Wänden jeder Eigentümer - ob unternehmerisch oder privat - Herr über seine Netzwerke. Das bedeute, dass im engen Austausch zwischen Unternehmen, Mitarbeitern und gewerblichen und privaten Vermietern zukunftsfähige Netzwerkstrukturen aufgebaut werden müssten, um die Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt der Zukunft zu ermöglichen.

"Es geht also darum, die Bestandssituation genau zu analysieren und sich die Frage zu beantworten, was genau Menschen zuhause benötigen. Wie groß sind die potenziellen Datenmengen? Wie viele Systeme sind an das Netzwerk angebunden, und wie viele Nutzer greifen auf Computer und Maschinen zu? Und welche Ansprüche an die Multimediatechnik bestehen?", fragt Winfried Hecking. Daraus ergebe sich dann ein Überblick, welche technischen und strategischen Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssten.

Winfried Hecking räumt in dem Zusammenhang auch mit einem weit verbreiteten Irrtum auf. "WLAN ist zwar komfortabel, aber nicht immer die beste Lösung. Es kann den Datentransfer zum Teil erheblich ausbremsen, beispielsweise durch Decken und Wände. Daher ist zu überlegen, ob Nutzer wirklich mobiles Internet in den eigenen vier Wänden benötigen oder im Sinne der technischen Optimierung eine stationäre Verbindung besser sei."

Gegebenenfalls bietet sich PowerLAN an. Das bezeichnet eine Technik, die vorhandene elektrische Leitungen im Niederspannungsnetz zum Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Datenübertragung nutzt, sodass keine zusätzliche Verkabelung notwendig ist. Oder vielleicht sollten die wichtigen Computer direkt über LAN-Kabel mit dem Internet verbunden werden. Diese Erkenntnisse verschafft eben eine entsprechende fachliche Analyse.

 

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