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16 Achsen für höchste Präzision: Technologieführer Abacus perfektioniert das Drücken mit zwei Hauptrevolvern

PREMO 1200 gemini: Die Bearbeitung über 16 Achsen schafft eine optimale Oberflächenqualität am Drückteil.

Osnabrücker Maschinenbauer präsentiert am 23. und 24. März 2017 die neue Drückmaschine PREMO 1200 gemini.

Osnabrück. Absolute Präzision auch bei extrem komplexen Winkeln und Radien ist der entscheidende Qualitätsfaktor bei der Produktion von Drückteilen. Abgestimmt auf die höchsten Anforderungen, hat der Osnabrücker Maschinenbauer Abacus seine PREMO-Drückmaschinen-Reihe jetzt um eine Innovation erweitert: Die PREMO 1200 gemini (lat. Gemini = Zwilling) verfügt über zwei Hauptrevolver, die Ronden bis zu 1200 mm Durchmesser gleichzeitig bearbeiten können.

Um die außergewöhnlich hohe Präzision zu gewährleisten, hat Abacus die Weltneuheit so konstruiert, dass sie die Formteile über insgesamt 16 Achsen bearbeiten kann. "Dank dieses Alleinstellungsmerkmals erreicht unsere PREMO 1200 gemini ein Optimum an Flexibilität für das Drücken. Dabei sind die Hauptrevolver unabhängig voneinander frei schwenkbar und lassen sich optimal steuern. So kann der Bediener im fließenden Prozess jede auch noch so geringe Abweichung einfach korrigieren", erklärt Derk Weber, Geschäftsführer der Abacus Maschinenbau GmbH.

Im Ergebnis lässt sich die vorgegebene Form an jedem Werkstück exakt reproduzieren. Eine wesentliche Grundlage der wegweisenden PREMO-Technologie besteht in den Servomotoren. Im Vergleich zur bei Wettbewerbern üblichen Hydraulik arbeiten sie besonders effizient bei der Umformung jeglicher verformbarer Materialien. Vergleichsmessungen bei Kunden haben ergeben, dass der Einsatz von Servomotoren Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent ermöglicht.

Geschwindigkeit und Qualität optimiert

"Der stufenlose Drückprozess in einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsgang ist dank unseres konstruktiven Kunstgriffs auch bei der Kombination verschiedener Radien innerhalb eines Werkstücks möglich. Das spart erheblich Zeit, Kosten und Aufwand, da kein Werkzeugwechsel vorgenommen werden muss", so der Maschinenbau-Ingenieur weiter. Mindestens ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit in der Fertigung sind nach Meinung von Derk Weber einerseits die hohe Qualität der Oberflächen und andererseits das Erzeugen präziser Wandstärken.

Dies stellt insbesondere dann eine Herausforderung dar, wenn mit dem Nachschub an zu bearbeitenden Ronden ein Chargenwechsel bzw. eine leicht veränderte Materialqualität verbunden ist. In solchen Fällen ist häufig ein leichtes Nachjustieren des Drucks an den Rollen nötig, um erneut identische Radien herzustellen. Die einfache Steuerung der PREMO 1200 und ihrer beiden Hauptrevolver löst diese Aufgabe nachhaltig.

Erste Maschine der neuen Baureihe stellt ihre Stärken unter Beweis

Die erste Maschine der aktuellen Baureihe wird im März 2017 nach rund einjähriger Entwicklungs- und Umsetzungszeit an einen schwedischen Lohnfertiger ausgeliefert. Im Vorlauf prüfte der Kunde die Angebote verschiedenster Hersteller über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Für die Abacus GmbH entschied sich der Lohnfertiger schließlich, weil ihre Konstrukteure und Programmierer in der Lage sind, eine Anlage zu realisieren, die sämtlichen individuellen Kundenwünschen entspricht.

Laut Derk Weber gibt es auf dem Markt zwar viele verschiedene Drückmaschinen, die jeweils eine Anforderung gut beherrschen. Doch eine Maschine, die - wie die PREMO 1200 gemini - so viele unterschiedliche Lösungen zugleich beinhaltet, sei einzigartig.

Noch vor der Auslieferung der Maschine nach Schweden haben Abacus-Kunden und Interessierte die Gelegenheit, das Potenzial dieser Innovation anhand praktischer Tests in Osnabrück zu erleben. "Wir sind fest davon überzeugt, mit dieser Drückmaschine unsere Position als Technologieführer zu festigen, und werden dies im Rahmen unserer Präsentation am 23. und 24. März gern unter Beweis stellen", führt Derk Weber aus.

Hohe Intelligenz dank hauseigener Software "PREMO Agent"

Eine wichtige Rolle spielt dabei die in Eigenregie programmierte Software "PREMO Agent": Mit ihr ist es beispielsweise möglich, zuvor eingegebene und gespeicherte Drückparameter jederzeit aufzurufen und originalgetreu anzuwenden. Ein erneutes Einteachen der Maschine ist hierbei nicht erforderlich.

Unter dem Stichwort "Drücken-to-go" hat Abacus die außergewöhnliche Flexibilität des Programms bereits auf der "EuroBlech 2016" vorgestellt: Standbesucher hatten die Möglichkeit, ihre eigenen Muster oder Zeichnungen mitzubringen, und erhielten bereits nach wenigen Minuten einen fertigen Prototypen exakt nach ihren Vorstellungen. Damit brachten die Osnabrücker Anlagenbauer die erhebliche Vereinfachung und Verkürzung des Drückprozesses dank der intelligenten Software anschaulich auf den Punkt.

Mit Blick auf aktuelle und künftige Trends in der Drücktechnologie verweist Geschäftsführer Derk Weber auf die Hard- und Software der neuen PREMO 1200 und verbindet sie mit der Automatisierung durch neueste Roboter-Generationen. "Nach 25 Jahren in der Entwicklung hochwertiger Maschinen und aufgrund der erfolgreichen Anwendungen bei unseren Kunden sind wir inzwischen selbstbewusst genug, sagen zu können: Die Zukunft der Drücktechnologie hat in unseren Anlagen eindrucksvoll Form angenommen."

Einzelheiten der Innovation PREMO 1200 Gemini erläutern die Geschäftsführer sowie die beteiligten Konstrukteure und Programmierer im Rahmen der beiden "Tage der offenen Tür" am 23. und 24. März in Osnabrück. Interessierte können sich für die Teilnahme bei Abacus direkt anmelden: Tel.: 0541 / 99021-0 oder per Email unter info@abacus-gmbh.de.

Weitere Infos: www.abacus-gmbh.de

 

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