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"Schneller als die Polizei erlaubt"

Der Wallach Fridericus ist aussichtsreichster Starter in Hamburg. Trainer Michael Nimczyk: "So schnell war er noch nie."

Fridericus vertritt die deutschen Farben im Großen Preis von Deutschland 2014. Sein Fahrer Michael Nimczyk rechnet sich für das große Rennen einiges aus und hofft auf einen guten Startplatz.

Trabrennpferde sind Leistungssportler und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 50 km/h und mehr. Einer der besten vierjährigen Traber Deutschlands ist der Wallach Fridericus, mit dem Michael Nimczyk (28) am 12. Oktober 2014 im Großen Preis von Deutschland auf der Trabrennbahn Hamburg antritt. Der amtierende deutsche Champion der Berufsfahrer ist von seinem Crack überzeugt: "Ein so schnelles Pferd habe ich noch nie gefahren", strahlt der 28-Jährige aus Willich. "Als ich kürzlich mit ihm in Südfrankreich gewonnen habe, war ich froh, dass das Wetter so sommerlich war. Ich hätte mich sonst glatt erkälten können", erinnert er sich an den späten Abend des 28. August 2014.

Wie schnell ist Fridericus wirklich? "Wir haben seine Geschwindigkeit im Training einfach mal aus Spaß gemessen. Da war ich selbst überrascht: 54 km/h. Damit dürfte ich nicht durch die Straßen unseres Heimatortes fahren – das ist ja schneller als die Polizei erlaubt", erklärt Nimczyk lachend. Die Chancen im Großen Preis von Deutschland, dem mit 200.000 Euro dotierten Hauptereignis des dreitägigen Grand Prix Meetings auf der Trabrennbahn Hamburg, schätzt Nimczyk so ein: "Wenn wir bei der Startplatzauslosung etwas Glück haben, können wir sogar gegen die europäischen Cracks eine Platzierung holen. Dann würde ich wahrscheinlich versuchen, mit seinem Turbo-Antritt an die Spitze zu kommen, dort auf einen der Top-Europäer als Lokomotive warten und dann in der Zielgeraden sehen, was aus dem Windschatten geht. In einem 200.000 Euro-Rennen bekommen schließlich auch die Platzierten eine Stange Geld."

Die mögliche Taktik für das große Rennen ist also vorgezeichnet, der Optimismus beim Trainer groß. Und das, obwohl der Wallach bei seiner Generalprobe am 18. September 2014 in Gelsenkirchen als haushoher Favorit seine Fans enttäuschte und nur Zweiter wurde. "Für mich war das nicht so überraschend und auch keine Enttäuschung. Die Prüfung war einfach nicht ideal für Fridericus, aber er brauchte noch ein Rennen und eine andere Startmöglichkeit gab es nicht. Wir haben an der Taktik gefeilt und ich war durchaus zufrieden. Auch im Fußball patzen Spitzen-Clubs vor einem wichtigen Champions League-Spiel mal in der Liga", zieht der Fan der Gladbacher Borussen einen Vergleich.

Ohnehin prophezeit Nimczyk seinem Schützling noch eine erfolgreiche Zukunft. "Ein Talent war er immer schon und ihm wurde die nötige Zeit zum Reifen gegeben. Das zahlt er jetzt zurück. Fridericus hat sich unglaublich gesteigert und ist derzeit riesig drauf", schwärmt der Champion, der normalerweise nicht zu Übertreibungen neigt.

Die endgültige Starterangabe für den Großen Preis von Deutschland ist auf Montag, den 6. Oktober 2014 terminiert. Dann findet auch die Startplatz-Auslosung statt. Derzeit sind noch 57 Pferde startberechtigt. Der Veranstalter rechnet mit einem mindestens zehn- bis zwölfköpfigen Starterfeld, in dem Spitzentraber aus ganz Europa antreten werden. Der Sieger erhält 100.000 Euro von der Gesamtdotierung. Für Platz zwei gibt es 50.000 Euro, Platz drei ist mit 25.000 Euro dotiert und der Viertplatzierte bekommt noch 12.500 Euro. Selbst für die Plätze fünf bis acht werden noch vierstellige Prämien ausgeschüttet.

 

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