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Alkoholismus ist ein grenzüberschreitendes Problem im Profifußball:

Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e.V.

Fast ein Fünftel aller Fußball-Profis hat ein Alkoholproblem. Unter Ehemaligen ist es sogar jeder dritte.

Berlin, 26. Mai 2014 - Wie eine, vor kurzem veröffentlichte, Studie der Profifußballer -Gewerkschaft FIFpro in Holland und bei englischsprachigen Ligen ergab, ist Alkoholismus im Profi-Fußball weit verbreitet.
Von 180 in den englischsprachigen Ligen und in Holland befragten aktiven Profis gaben 19 Prozent an, ein Alkoholproblem zu haben. Von den 121 ehemaligen Profis waren es sogar 32 Prozent.

Auch in Deutschland ist die Suchtproblematik bekannt. Der ehemalige Bundesliga-Profi und Nationalspieler Uli Borowka war bereits während seiner Profilaufbahn alkoholabhängig und geriet dadurch ins gesellschaftliche Abseits. Nach seiner viermonatigen Entziehungskur im Jahr 2000 bekam er die Chance auf ein zweites Leben und nutze sie auch. Mit seinem SPIEGEL-Bestseller "VOLLE PULLE - Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker" sorgte er für reichlich Diskussionsstoff. Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung seiner Biografie gründete er im Frühjahr 2013 den gemeinnützigen Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e.V.. "Seitdem ich mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen bin, wenden sich immer wieder betroffene Spieler an mich, die aktive Hilfe brauchen", erklärt Uli Borowka.

Zweck seines gemeinnützigen Vereins ist es unter anderem den Aufbau und/oder Erhalt von suchtpräventiven Strukturen insbesondere in Sportvereinen und Fanclubs zu initiieren und zu fördern, um sie in ihren ausgeprägten Einflussmöglichkeiten auf die soziale, psychische und physische Entwicklung ihrer Mitglieder und damit auch gegen den Suchtmittelmissbrauch zu bestärken und zu unterstützen.
"Ich versuche seit einiger Zeit, den DFB zu motivieren, uns in seiner Rolle als größter Sportverband der Welt zu unterstützen. Ich hatte sogar schon ein sehr interessantes Gespräch mit führenden Funktionären – kurz darauf bekam ich eine Absage." sagt Borowka. "Das ist sehr schade, weil ich finde, dass der DFB die Möglichkeiten aber auch die Pflicht hat, sich mit den Problemen in seinem Verantwortungsbereich auseinanderzusetzen. Ich würde mir wünschen, den DFB für eine vergleichbare, gemeinsame Studie in Deutschland gewinnen zu können, um eine erste Bestandsaufnahme der aktuellen Situation im Deutschen Profifußball zu bekommen."




Über den "Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e.V.:

Der Uli Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e.V. wurde im Jahr 2013 gegründet.
Er wurde als gemeinnützig anerkannt und engagiert sich in der Suchtprävention und Suchthilfe.

Uli Borowka ist ein ehemaliger Fußballprofi und seit 13 Jahren trockener Alkoholiker. Im Herbst 2012 veröffentlichte er seine Biografie unter dem Titel: "Volle Pulle – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker". Die Aufarbeitung seiner Vergangenheit und die Öffentliche Darstellung seiner Abhängigkeitserkrankung führten zu unzähligen positiven Reaktionen aber auch zu zahlreichen Hilferufen von Betroffenen und deren Angehörigen. Deshalb gründete Uli Borowka mit seiner Frau Claudia und 5 weiteren Gründungsmitgliedern einen Verein zur Suchtprävention und Suchthilfe.

http://verein.uli-borowka.de/

 

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