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Reisebericht Portugal

...der Weg von Lissabon über Ferreira nach Faro lässt die Südküste als Krönung häufig wechselnder Naturschauspiele erleben.

Rundfahrten sind dazu angetan, das Bild des Landes abzurunden. Wie anders hätte ich das portugiesische Rothenburg, das hügelige Obidos (man spricht das s am Ende wie seh) kennengelernt oder die größte gotische Klosterkirche Portugals in Alcobaca mit der faszinierenden Ruhe ihrer Hallen und Kreuzgänge, den spätgotischen Maßwerkreichtum der Klosterkirche in Batalha, den monströsen, sehr späten Barock des portugiesischen »Escorial« in Mafra? Wie anders hätte ich mir am westlichsten Punkte des Kontinents, am Cabo de Roca, den Herbstwind der See um die Nase wehen lassen, in Cascais die Residenzen abgedankter Könige betrachten können und in Sintra die frühere Sommerresidenz des portugiesischen Königshauses mit den Meisterschöpfungen portugiesischen Kunsthandwerks?

Auch Lissabon ist nicht weit. Dort, in 50 Kilometer Entfernung ist die portugiesische Hauptstadt überzahlreiche Hügel gebaut, und ein Auf und Ab von prächtigen Villen und balkanisch-primitiven Läden, von Prachtalleen und dörflichen Gassen der Alfama-Altstadt gehört zum Charakter dieser Stadt, die nicht nur dem Dichter Remarque zum hintergründigen Hintergrund eines Romanes wurde. Hoch über der breiten Avenida da Liberdade posiert, nachts von gleißendem Lichte angestrahlt, der Marques de Pombal, jener Minister, der nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 durchgreifend nach dem Grundsatz handelte: »Die Toten begraben und für die Lebenden sorgen!«

In Lissabon scheint sich der Boden beruhigt zu haben, doch auf dem politischen Boden schäumt es zuweilen wie an der Steilküste. Noch pilgern Tausende zu den menschenleeren Prachtklöstern ihrer Vergangenheit und wandern mit ihrer Habe im Fond des Autos oder auf dem Kopf zur vom Papst neben Lourdes sanktionierten Marienwunderstätte in Fatima. In Studentenkreisen kriselt es schon lange; da zeigte sich die neue Zeit mit seismischen Wellen an --> Reisebericht Portugal

 

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