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Hotelkooperationen - Quo Vadis

Deutsche Hotelkooperationen haben Probleme. Neue Lösungen müssen her, sonst werden sie überflüssig.

Hotelkooperationen – Quo Vadis ?

Um die 50 Hotelkooperationen sind auf dem deutschen Hotelmarkt mehr oder weniger stark präsent. Als starke Kooperationen anzusehen sind vielleicht drei oder vier. Diese Kooperationen sind Themenkooperationen( z.B. Romantik ) oder werden seit langer Zeit sehr gut und stringend, ähnlich einer Hotelkette geführt. (z.B. Ringhotels)

Der Rest dümpelt so vor sich hin. Der Kampf den Mitgliederbestand zu erhalten, Abgänge mit neuen Mitgliedern zu ersetzen, flächendeckende Präsens zu erreichen, fordert viel Aufmerksamkeit. Somit werden die eigentlichen Aufgaben einer Kooperation vernachlässigt.

Meist sind diese Kooperationen ein Konglomerat verschiedenster Hotels ohne gemeinsame Zielsetzung, ohne Wiedererkennungswert, ohne wirklich gelebte und durchgesetzte Qualitätskriterien und leider auch ohne gemeinsamen, wirklich gelebten Marktauftritt.
Weder in noch an den Hotels ist die Kooperationsmitgliedschaft zu erkennen, auch im Internet sind die Logos der Kooperationen verschämt und klein unten auf den Seiten versteckt. Die Kooperationen sind noch nicht mal im Stande, diese für jede funktionierende Firma zum Standard gehörenden Selbstverständlichkeiten durchzusetzen,

Alle diese Kriterien werden nicht durchgesetzt aus Angst Mitglieder und damit Beiträge und Flächenpräsens zu verlieren.

Eine weitere Schwäche der Kooperationen liegt eindeutig n der falschen Zielsetzung. Es werden potentiellen Mitgliedern immer Umsatzsteigerungen, Superverkauf und Firmenverträge versprochen. Keine dieser Versprechungen können die Kooperationen halten, noch haben sie jemals gestimmt.

Firmenverträge werden zu 95 % nicht gelebt, an meiner Rezeption am CPH Stadthotel in Lünen werden wir im Jahr maximal zwei mal auf einen Firmenvertrag angesprochen. Die Verträge sind den Mitarbeitern der Firmen im Regelfall nicht bekannt.

Der Marketingetat der Kooperationen für Gesamtdeutschland ist kleiner als der eines mittleren Rewemarktes, in einer Kleinstadt wie Lünen ( 90 000 EW). Da stellt sich die Frage, was soll da dann deutschlandweit bewirkt werden ?

Offensichtlich ist es bei den Kooperationen noch nicht durchgedrungen, dass heute kein Hotel mehr eine Kooperation zum Verkauf braucht. Das Internet hat die Vertriebswege „demokratischer „ gemacht. Das kann heute jeder pfiffige Hotelier selbst oder er bedient sich einer auf Hotelreservierung spezialisierten Agenturen. Das ist dann billiger als die Kooperation.

Die Telefonteams der Kooperationen sind Showveranstaltungen ohne Wirkung und nützen nur zur Beruhigung der Mitglieder.

Die angeblichen Einkaufsvorteile der Kooperationen sind im Zeichen des Internets eine eine Luftnummer, aber kein Ziel um Kraft der Kooperation darauf zu vergeuden..

Dennoch sind die Kooperationen wichtig für uns Privathotels. Nur,
die Kooperationen müssen sich neu erfinden, wenn sie am Markt bleiben wollen. Kooperationen können in anderer Form wichtige und starke Partner von Privathotels sein.
Die Hoteliers würden solche Kooperationen brauchen, denn Budget und Kettenhotels in B und C Destinationen kommen.

Stephan Gerhard von “Treugast „ hat es auf den Punkt gebracht .Die Chance der Privathotels ist es, die Gäste „pampern „ zu können. Das Personal und die Eigentümer sind im Regelfall länger im Haus tätig, als das Personal in Kettenhotels, das immer wieder wechselt.

Das ist zu tun:

Die Kooperationen müssen von den Hotelketten die Vorteile übernehmen und an die Kooperation anpassen. Ohne durchgesetzte gemeinsame Kriterien und Maßnahmen sind die Kooperationen überflüssig und kosten nur Geld.

Die Markenpräsens auf den Homepages, an und im Haus, muß durchgesetzt werden. Gemeinsam erarbeitete Qualitätsstandards müssen penetriert werden.

Homogenität so viel wie möglich, ohne das Private zu verlieren.

Der Internetverkauf, muß ständig für die einzelnen Hotels optimiert und geprüft werden.
Die Kooperationen müssen viel mehr in den Hotels vor Ort sein und bei der Umsetzung der Optimierungen helfen und die Maßnahmen direkt durchzuführen.

Hotelkooperation bedeutet in Zukunft das intensive Coaching der einzelnen Hotels zum gemeinsamenstarken Auftritt auf dem Markt und im Verkauf.

Hotelkooperation bedeutet Aktionen, ( z.B. zur Gästeverblüffung) zu planen und dann die Durchführung in alen Hotels durchzusetzen.

Hotelkooperation bedeutet, Homogenität in der Qualität zu schaffen und durchzusetzen.

Hotelkooperation bedeutet durchzusetzen, dass die abreisenden Gäste eine positive Markenerinnerung aus dem Hotel mitnehmen.

Wolfgang Schene, Hotelier des CPH Stadthotels Lünen und Mitglied der City Partner Hotels beobachtet die Schwierigkeiten der Kooperationen seit langem und fordert dringend neue Zielsetzungen weil es ohne Kooperation für Privathotels sehr schnell sehr schwierig werde kann.



 

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