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Reisen/Touristik

Die größten internationalen Reisetrends

JWT Travel Studie ermittelt neue Reisetrends

Immer mehr Menschen stellen sich ihre Reisen über soziale Netzwerke individuell zusammen und fordern damit die traditionellen Reiseanbieter heraus. Die Branche reagiert darauf und entwickelt super-personalisierte Angebote. Diese Trends beschreibt die Studie "Travel Changing Course" der internationalen Network-Agentur JWT. Ein weiterer Trend: Kurztrips in Shoppingcenter erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

New York, 7. Oktober 2013 – Die Macht der sozialen Netzwerke erreicht nun auch die Reisebranche. Zahlreiche Plattformen haben sich in den vergangenen Monaten zu ernstzunehmenden Alternativen gegenüber traditionellen Urlaubsangeboten entwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt der Trend Report "Travel Changing Course", den die internationale Networking-Agentur JWT jetzt vorlegt. Die Studie belegt, dass längst nicht mehr nur der Schlafplatz auf der Couch oder das private Appartement über soziale Netzwerke gebucht werden. Inzwischen werden über Peer-to-Peer-Netzwerke auch Mitfluggelegenheiten in Privatjets, Zeltplätze in privaten Gärten, persönliche Stadtteil-Führungen oder Treffpunkte für allein reisende Menschen vereinbart. "Der Peer-to-Peer-Markt wächst rasant und führt zu weitreichenden Veränderungen im Bereich der Gastronomie, des Tourismus und der Reise- und Transportanbieter", sagt Tina Rademacher-Scheele, CFO bei JWT Germany. "Dies führt zu einer völlig neuen Angebotsvielfalt im Markt, wovon die Deutschen als Reiseweltmeister besonders profitieren können." Zusätzlichen Schub erfährt diese Entwicklung durch jüngere Menschen. Sie sind in einer global vernetzten Welt groß geworden und unterscheiden sich deshalb deutlich vom Reisenden früherer Generationen. Sie suchen über soziale Netzwerke intensiv nach Insider-Tipps, um sich so – trotz begrenztem Reisebudget - einzigartige Erlebnisse zu verschaffen.

Die Industrie reagiert auf diese Entwicklungen und bietet verstärkt super-personalisierte Reiseservices. So beschäftigen sich beispielsweise die Mitarbeiter der Accor-Hotels intensiv mit den Social Media Profilen ihrer Gäste. Dadurch können sie beim Einchecken beispielsweise sportlich interessierten Kunden VIP-Tickets für Sportveranstaltungen anbieten. Webservices wie Urbanspoon oder OpenTable wiederum werden von immer mehr Restaurants in den USA genutzt. Dadurch sind deren Manager in der Lage, sich auf die individuellen Wünsche ihrer Gäste einzustellen. Das reicht von der Berücksichtigung von Nahrungsmittelallergien bis hin zur Zusammenstellung des persönlichen Lieblingsmenüs. "Die konsequente Auswertung von Daten-Tools wird dazu beitragen, dass Reiseanbieter ihren Kunden schon bald super-personalisierte Angebote schnüren können, die man bislang nicht für möglich gehalten hat", so Rademacher-Scheele.

Dritter großer Trend sind hochkarätige Shopping-Reisen. Erste Luxus-Einkaufszentren haben in ihren Marken-Tempeln bereits Hotels
integriert, so dass der Gast auf seiner mehrtägigen Shoppingtour die Mall gar nicht mehr verlassen muss. Auch internationale Großflughäfen orientieren sich an dieser Entwicklung und weiten ihre Entertainment- und Shoppingangebote deutlich aus. Der Airport Vancouver plant zum Beispiel ein 400.000 Qadratmeter großes Outlet, der Flughafen in Hongkong hat ein Imax-Kino eröffnet und zum Internationalen Flughafen von Los Angeles gehört eine Golf Driving Range.

Weitere Trends:
- Luxus-Öko-Tourismus: Das Eco-Hotel war früher die Hütte am Strand ohne Strom. Heute sind es Luxus-Tempel aus Recycling-Stoffen.
- Political Tours: Wohlhabenden Reisenden wird die Teilnahme an politischen Ereignissen direkt vor Ort geboten.
- Flussreisen: Der große Trend der nächsten Jahre. Verstärkt werden in Werften luxuriöse Flusskreuzer entwickelt.


 

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