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Auto-Abos: Trotz Lieferengpässen kein Mangel an guten Angeboten

Bei vielen Autoherstellern stockt die Produktion. (© Canva Pro)

Obwohl Neu- und Gebrauchtwagenpreise in den letzten Monaten stark angezogen sind, erfreuen sich Auto-Abos zunehmend großer Beliebtheit.

In den letzten Monaten haben sich Auto-Abos, nicht zuletzt angeschoben durch die Corona-Krise und der erhöhten Nachfrage zur temporären Individualmobilität, als weitere Säule beim Autobesitz etabliert. Als weiterer, begünstigender Faktor kann auch der Wandel hin zur Elektromobilität gesehen werden, denn Auto-Abos ermöglichen Kunden das unverbindliche Eintauchen in die Welt der Elektroautos. Der Einzug großer Marken wie Volkswagen ist eng mit diesem strategischen Wandel verbunden, und hat in den letzten Monaten für mehr Wettbewerb auf dem Abo-Markt geführt.

Doch auch vor dem aufkeimenden Wachstumsmarkt Auto-Abo macht die aktuelle Chip-Knappheit und der Mangel von anderen Elektronikbauteilen auf dem Automobilmarkt kein Halt. Unternehmensberater Boston Consulting Group und PWC gehen von bis zu 11 Millionen Fahrzeugen aus, die aufgrund der anhaltenden Halbleiter-Knappheit nicht produziert werden können. Im dritten Quartal sei das Problem noch akuter geworden, und es muss mit Engpässen bis weit ins Jahr 2022 gerechnet werden. Die Folge: Neuwagenkäufer müssen beim Fahrzeugkauf mit höheren Preisen rechnen. Besonders Rabatte fallen der aktuellen Situation zum Opfer, denn wenn Autohändler mehr Nachfrage haben als sie bedienen können, besteht kein Grund mehr, Kunden Kaufanreize zu geben. Und auch der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt dürfte potenzielle Käufer ernüchtern: hier sind die Preise teilweise noch stärker angezogen.

Auch Interessenten von Auto-Abos dürften mittlerweile der Chip-Mangel bewusst sein. "Viele Auto-Abo Anbieter haben mittlerweile mit einem akuten Nachfrageüberhang zu kämpfen - sie können schlichtweg nicht die Zahl von Fahrzeugen bereitstellen, die die Kunden nachfragen", sagt Christopher Kloes, Betreiber der auf Auto-Abos spezialisierten Deal-Plattform abopiloten.com. "In den nächsten Monaten dürfte sich diese Dynamik so gar noch intensivieren. Wir rechnen daher anders als im letzten Jahr nicht mit aggressiven Marketing-Aktionen rund um Black Friday und andere saisonale Anlässe". 

Aber heisst das, dass es überhaupt keine attraktiven Angebote für Auto-Abos mehr gibt? Kloes teilt diese Annahme nicht. "Gute Deals gibt es weiterhin, man muss nur genau wissen wonach man sucht und gegebenenfalls flexibel sein. Wir beobachten gerade einen Run auf schnell verfügbare Fahrzeuge. Für die attraktivsten Angebote liegen die Liefertermine aber oftmals mehrere Wochen, manchmal auch Monate, in der Zukunft." Gerade wenn man bereit ist, ein Abo für 12 Monate abzuschließen, kann es also Sinn machen, für die Überbrückungszeit auf ein weniger attraktives Fahrzeug zu setzen. "Grundsätzlich raten wir unseren Lesern, nicht mit Scheuklappen an die Abo-Suche zu gehen. Wer nach einem bestimmten Modell in einer bestimmten Motorisierung und Ausstattungsvariante sucht, und dieses Fahrzeug auch noch  schnell geliefert bekommen möchte, wird in der Regel enttäuscht. Besser ist es, die eigenen "Non-Negotiables" zu kennen, etwa die benötigte Kilometerleistung, Stauraum und Kraftstoffart, und dann weitgefasst zu suchen. So tun sich oft die besten Deals auf." 

Halbleiter-Krise hin oder her, die fundamentale Bewertungsweise von Auto-Abos hat sich nicht geändert. Ähnlich wie beim Leasing, lässt sich oft die Attraktivität eines Angebots an dem Verhältnis der monatlichen Rate zum Bruttolistenpreis des Fahrzeugs veranschaulichen. "In den letzten Wochen haben wir keinen merklichen Rückgang der Attraktivität von Auto-Abo Angeboten beobachten können und auch die Anzahl publizierter Deals auf unserer Plattform ist praktisch gleichgeblieben", meint Kloes.

 

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