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TOP - Anwälte Ciper & Coll., Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Saarbrücken

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:



Landgericht Saarbrücken - vom 15. August 2016
Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler:
Probleme nach Implantation einer Knieprothese, LG Saarbrücken, Az.: 16 O 285/14

Chronologie:
Der Kläger hatte sich bereits zweier Arthroskopien des rechten Kniegelenks unterzogen. Im Krankenhaus der Beklagten wurde sodann eine Hybrid-Knieprothese implantiert. Postoperativ verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Patienten jedoch. Es war ein Reinterventionseingriff erforderlich.

Verfahren:
Das Landgericht Saarbrücken hat auf Basis des im Vorfeld über den Medizinischen Dienst der Krankenkasse Saarland eingeholten Gutachtens eine Beweisaufnahme vorgenommen. Danach stellte der Sachverständige fest, dass anstelle der Spacerimplantation ein Wechsel des Prothesensystems indiziert gewesen sei. Hierdurch hätte der Reinterventionseingriff vermieden werden können. Im Ergebnis schlug das Gericht sodann den Parteien eine gütliche Einigung im hohen vierstelligen Eurobereich vor.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Vorgerichtlich war die Beklagtenseite trotz des vorliegenden MDK-Gutachtens nicht bereit gewesen zu regulieren. Mit Schreiben vom 25. September 2014 heißt es von der Allianz-Versicherung: Wir bitten um Verständnis, dass wir die Ansprüche Ihrer Mandantschaft zurückweisen. Aus diesem Grunde musste der Patient gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, stellt RA Dr.D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

Medizingeschädigte Patienten sollten bei der Suche des zu vertretenden Anwaltsbüros vor allem auf folgende fünf Punkte achten:

1. Kompetenz
Diese basiert auf dem Erfahrungsschatz der Kanzlei auf dem Gebiet des Medizinrechtes. Jahrzehntelange Erfahrungen zahlen sich eher aus, als wenige Berufsjahre.

2. Qualifizierung
Diese basiert auf der Erfolgsstatistik: Mehrere hunderte nachweisbare Prozesserfolge in wenigen Jahren lassen eher auf die Qualität der Kanzlei schließen, als beispielsweise ein gutes Dutzend aufgeführte Fälle.

3. Fachanwaltschaft
Rechtsanwälte, die den Titel "Fachanwalt für Medizinrecht" tragen, weisen nach, dass sie auf diesem Gebiet über besondere praktische und theoretische Kenntnisse verfügen, die Anwälte ohne diesen Titel gerade nicht vorweisen können.

4. Teamarbeit
Es ist einleuchtend, bei der Auswahl des Anwaltsbüros auf ein Team erfahrener Rechtsanwälte zurückzugreifen. Nur so ist gewährleistet, dass durch regelmäßigen kanzleiinternen Austausch und Hilfestellungen untereinander das bestmögliche Ziel für den Mandanten erreicht wird. In Klein- oder Kleinstkanzleien fehlt gerade diese Möglichkeit, ganz unabhängig von den Komplikationen in Urlaubs- oder Krankheitsfällen, sowie sonstigen Abwesenheiten des Bearbeiters.

5. Ortsnähe
Schließlich liegt es bereits aus pragmatischen Gründen auf der Hand, dass ein medizingeschädigter Mandant aus z.B. Südbayern nicht unbedingt eine Kanzlei an der Nordseeküste involvieren sollte und umgekehrt.