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So schützen Sie Ihren guten Namen vor einem Mißbrauch unter Sucks-Domains

Sucks-Domains: Besser selbst registrieren als Dritten überlassen

Für die meisten Marketing-Experten ist es der "worst case": Der Firmenname wird mit "sucks" im Internet und durch Webseiten in Zusammenhang gebracht.

Markeneigentümer wie Microsoft haben bereits tief in die Tasche gegriffen, um sich vor Mißbrauch unter Porn-Domains und Adult-Domains zu schützen.

Die Problematik mit den Sucks-Domains stellt sich für Markeninhaber noch schärfer dar als die mit den Adult-Domains und Porn-Domains. "Sucks" wurde besonders in den USA in Domains benützt, um Webseiten mit Verbraucherkritik zu progagieren. US-Gerichte und deutsche Gerichte haben bereits geurteilt, daß ein juristisches Vorgehen gegen solche Domains unter Markenrechtgesichtspunkten nicht möglich ist, weil die Marke nicht geschützt ist, wenn sie dazu benützt wird, Verbraucherkritik zu üben. Die Gerichte stellten das Grundrecht der Meinungsfreiheit über die Markenrechte.

Was die Markenexperten Joseph M. DiCioccio und Susan Neuberger Weller über die die erste Domain für Erwachsene geschrieben haben, gilt für die Sucks-Domains noch stärker als für diese Domain: "Wenn Sie sich entscheiden, was Sie angesichts dieser neuen Top Level Domain machen, sollten Sie daran denken, dass eine Registrierung bei der Verhinderung von Cybersquatting viel kostengünstiger ist als alle Versuche die Domain später von einer dritten Partei zu bekommen."

ICANN Registrar Secura bietet auf Wunsch eine Proxy-Lösung an: Kunden bestellen die Sucks-Domains mit ihren Begriffen und Marken, aber im WHOIS stehen die Adressdaten eines Treuhänders.

Marc Mueller

http://www.domainregistry.de/sucks-domains.html
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