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Recht/Gesetz

Internationaler Wirtschaftsrechtstag in Berlin

ROSE & PARTNER LLP.

Allen Globalisierungstendenzen und EU-Normen zum Trotz ist das Recht nach wie vor überwiegend in nationaler Hand.

Durch die steigende Zahl grenzüberschreitender Aktivitäten sowohl gewerblicher als auch privater Akteure bekommen viele Rechtsgebiete jedoch einen immer größeren internationalen Einschlag.

Vor allem große Wirtschaftskanzleien beraten daher schon lange entweder selbst im ausländischen oder internationalen Recht oder arbeiten regelmäßig mit ausländischen Rechtsanwälten und Steuerberatern zusammen.

Neue Disziplin im Wirtschaftsrecht und neue Fachanwaltschaft

Aus dieser Tätigkeit hat sich über die Jahre die Disziplin "Internationales Wirtschaftsrecht" entwickelt. Seit einigen Jahren verleihen die Rechtsanwaltskammern sogar die Bezeichnung "Fachanwalt für internationales Wirtschaftsrecht". Bewerber müssen sowohl vertiefte theoretische Kenntnisse als auch hinreichende praktische Erfahrung unter anderem in den Bereichen internationales Handelsrecht, Kollisionsrecht, europäisches Wettbewerbsrecht und internationales Steuerrecht nachweisen.

Bereits zum 3. Mal findet in Berlin im November 2017 der Internationale Wirtschaftsrechtstag statt. Dann treffen sich in der Hauptstadt Fachanwälte und andere Spezialisten für Internationales Wirtschaftsecht. Auf der Agenda steht in diesem Jahr natürlich auch der Brexit - aus britischer sowie deutscher Perspektive. Interessant dürfte auch das Thema "Sammelklagen ante portas" werden. Darüber hinaus wird in der Hauptstadt über IP/Cypber Law in China oder auch das Datenvertragsrecht referiert werden.

Internationalität auch in mittelständischen Wirtschaftskanzleien

Der Fachanwalt für internationales Wirtschaftsrecht dürfte auch für mittelständische Kanzleien ein Zugpferd sein, so Bernfried Rose von der Wirtschaftskanzlei ROSE & PARTNER LLP. Die Kanzlei verfügt über Standorte in Hamburg, Berlin, München und Mailand und bearbeitet zahlreiche Mandate mit Auslandsbezug. Rechtsanwalt Rose stellt fest, dass eine internationale Spezialisierung auf dem Anwaltsmarkt gefragt ist und bei den Mandanten gut ankommt. Gleichzeitig glaubt er, dass noch immer viele Kollegen sich scheuen, international bzw. im ausländischen Recht zu agieren - obwohl Auslandsaufenthalte und Fremdsprachenerwerb heute in der Juristenausbildung einen höheren Stellenwert haben als früher.

 

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