Aktuelle Pressemitteilungen

Recht/Gesetz

Erfolgreiche Kanzlei im Arzthaftungsrecht: Ciper &. Coll, die Anwälte für Medizinrecht u. Arzthaftung:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Essen - vom 13. Oktober 2014
Medizinrecht - Arzthaftungsrecht - Behandlungsfehler:
Unterlassene Thromboseprophylaxe nach OSG-Distorsion, LG Essen, Az. 1 O 177/13

Chronologie:
Die Klägerin begab sich nach einem häuslichen Sturz und Knöchelschwellung in die Klinik der Beklagten. Dort verabsäumten die Mediziner eine Thromboseprophylaxe. Nachfolgend wurde durch eine Phlebographie eine Thrombose diagnostiziert. Die Klägerin ist seither in ihrer täglichen Lebensqualität deutlich beeinträchtigt.

Verfahren:
Das Landgericht Essen hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgisch-orthopädischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Der Gutachter konstatierte im Ergebnis, dass eine Thromboseprophylaxe erforderlich war. Das Landgericht hat den Parteien daraufhin einen Vergleich vorgeschlagen, der Streitwert wurde auf 25.000,- Euro festgelegt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Im Vorfeld der Klage hatten sich die Beklagten zu den Vorwürfen dahingehend geäußert, dass eine Thromboseprophylaxe nicht angezeigt war. Das sehen gerichtlich bestellter Gutachter und das Landgericht Essen jedoch anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius Gilsbach fest.