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Politik/Gesellschaft

Politische Einstellung spielt bei Partnerwahl eine untergeordnete Rolle

Gleich und Gleich gesellt sich gern - was in vielerlei Hinsicht stimmen mag, gilt offenbar nicht für das Kriterium "politische Einstellung". Dies ergab eine Umfrage unter 200 partnersuchenden Singles.

Eningen unter Achalm, 18. September 2013 – Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Im Vorfeld dessen wollte die Online-Partnervermittlung Spätzlesuche.de wissen, welche Rolle die politische Einstellung bei der Partnerwahl spielt. Hierzu wurden über 200 partnersuchende Singles aus Baden-Württemberg im Alter von 21 bis 75 Jahren befragt.

Wer hätte das gedacht: 66 Prozent der befragten Singles können sich durchaus eine Partnerschaft mit einer politisch anders denkenden Person vorstellen. 13 Prozent davon ist es sogar völlig egal, an welcher Stelle der künftige Partner sein Kreuzchen setzt. Wesentlich wichtiger als politische Einigkeit ist den Partnersuchenden stattdessen ein ähnlicher intellektueller Level sowie gegenseitige Toleranz.

Demgegenüber stehen lediglich 31 Prozent, die von einem potentiellen Partner zumindest eine grobe gemeinsame Richtung hinsichtlich der politischen Einstellung erwarten, die jedoch keineswegs identisch mit der eigenen sein muss. Lediglich 3 Prozent der Befragten können sich ausschließlich eine Partnerschaft mit einer politisch gleichgesinnten Person vorstellen.

Fazit: Ganz im Gegensatz zum Bundestag, ermöglicht die Liebe offenbar jede Koalition. Eigentlich kein Wunder, denn Liebe macht ja bekanntlich (farben)blind.

 

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