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PEAG Personaldebatte zum Frühstück: "Rente – Wen betrifft welches Modell?"

Diskussion mit PKM-Chef Christian von Stetten, MdB, und Dr. Peter Schwark (GDV)

Berlin – Eine tragbare und gerechte Lösung zur zukünftigen Ausgestaltung und Finanzierung unseres Rentensystems steht weiterhin aus. Für das verabschiedete Rentenpaket der Großen Koalition gilt: Es ist extrem teuer und wenig effizient. Im Rahmen der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand, Christian von Stetten, MdB, (CDU) und Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft, die aktuelle Vorlage sowie alternative Ansätze für eine nachhaltige und generationengerechte Rentenpolitik.

"Es handelt sich hierbei um einen klaren Rückschritt. Das Rentenpaket ignoriert die demografische Herausforderung und setzt die falschen Anreize. Wir brauchen mehr Realismus in der Rentenpolitik. Um auch künftig noch den jeweiligen Lebensstandard abzusichern, muss die gesetzliche Rente mit deutlich mehr betrieblicher und privater Altersvorsorge ergänzt werden als heute", so Dr. Schwark zur Entscheidung der Koalition.

Der als Gegner des Rentepaketes bekannt gewordene CDU-Parlamentarier Christian von Stetten unterstrich erneut seine skeptische Haltung: "Das Renteneintrittsalter muss an die Entwicklung der Lebenserwartung und die Beitragszahlerentwicklung geknüpft werden. Das derzeitige Paket ist Klientelpolitik für eine kleinen Gruppe von Arbeitnehmern und auch ein falsches Signal an unsere Nachbarn in Europa."

In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

 

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