Aktuelle Pressemitteilungen

Politik/Gesellschaft

PEAG Personaldebatte zum Frühstück "Passt das Arbeitsrecht noch in die sich wandelnde Arbeitswelt?"

SPD-Bundestagsabgeordneter Özdemir und Arbeitsrechtler Prof. von Steinau diskutierten den Reformbedarf im deutschen Arbeitsrecht.

Berlin – Flexibel, global und vernetzt – Schlagworte, welche die Arbeitwelt der Ge-genwart treffend beschreiben. Im Angesicht der rasend schnellen Veränderung stellt sich jedoch die Frage, ob die Grundlage der Organisation von Arbeit, das Arbeitsrecht, hinterher hinkt. Im Rahmen der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten der SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir und der Arbeitrechtler Prof. Dr. Robert von Steinau-Steinrück über den Reformbedarf im deutschen Arbeitsrecht sowie über die Bedeutung von Mindestlohn, Zeitarbeit und Werkverträgen.

"Wir brauchen ein Arbeitsgesetzbuch, das Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers klar definiert und eine Ausbeutung der Arbeitnehmer verhindert. Die politischen Entscheider sind laufend verpflichtet, dies zu prüfen und im Zweifel zu verbessern. Mit der Mindestlohngesetzgebung ist uns dies beispielsweise gelungen", erklärte Mah-mut Özdemir.

Robert von Steinau-Steinrück: "Der Reformbedarf beim Arbeitsrecht liegt aktuell auf der Hand: Der Gesetzgeber müsste Übertreibungen, wie z.B. die Dokumentationspflicht aus dem Mindestlohngesetz, zurücknehmen. Die im Koalitionsvertrag angekündigten gesetzlichen Änderungen zur Zeitarbeit und zu den Werkverträgen jedoch behutsam angehen. Denn beide Instrumente sind zentral für die Flexibilität der Unternehmen, um auf Auftragsspritzen reagieren zu können und dürfen nicht ausgehöhlt werden."

In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.