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PEAG Personaldebatte zum Frühstück - "Der Mindestlohn – eine erste Bilanz"

SPD-Fraktionsvize Dr. Carola Reimann und ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte diskutierten über die Auswirkungen des Mindestlohns auf die deutsche Wirtschaft.

Berlin – Auch knapp 100 Tage nach Einführung des Mindestlohns ist die Diskussion um das Für und Wider dieser Regulierung des Arbeitsmarktes nicht verstummt. Im Rahmen der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutierten die stell-vertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carola Reimann und der Geschäftsführer des Zentralverbandes des deutschen Handwerks e.V., Karl-Sebastian Schulte, über die Auswirkungen des Mindestlohns auf die deutsche Wirt-schaft.

"Die Einführung des Mindestlohns ist ein Meilenstein für mehr Gerechtigkeit in Deutschland", betonte Dr. Carola Reimann. "Allen Kritikern zum Trotz können wir für die vergangenen Monate weder einen rasanten Anstieg der Arbeitslosenquote noch eine Welle von Entlassung in Deutschland verzeichnen. Diese Entwicklung zeigt, dass die Einführung richtig und längst überfällig war".

"Die Arbeitgeberseite sieht entschiedenen Nachbesserungsbedarf" so Karl-Sebastian Schulte. "So sollte die Dokumentationspflicht gelockert werden, um den Bürokratieaufwand möglichst gering zu halten. Auch die unüberschaubaren Haf-tungsrisiken werden gerade für das Handwerk dramatische Auswirkungen haben."

In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

 

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