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PEAG-Frühstücksdebatte in NRW

„Vor welchen Herausforderungen steht die neue Bundesregierung?“

Düsseldorf - Welche Auswirkungen die Politik der zukünftigen Bundesregierung auf den Arbeitsmarkt haben wird, darüber diskutierte Professor Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, mit Martin Vogler, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung. Dabei stand die Frage im Vordergrund, ob Mindestlohn und Zeitarbeit hilfreich sein können.
Professor Korte erwartet, dass sich eine neue Regierung unter Führung der CDU dem Thema Mindestlohn widmen muss. Korte: "Auch unter einer Kanzlerin Merkel wird der Mindestlohn kommen. Allerdings glaube ich, dass der nicht bei 8,50 Euro, sondern darunter liegen wird." In der Frage der Zeitarbeit appellierte Professor Korte daran, die Regelungen flexibler zu gestalten. Das bisherige System gleiche, so Professor Korte, mehr einem Ampelsystem und sorge für unnötige Staus auf dem Arbeitsmarkt. Korte weiter: "Wenn die Politik die Zeitarbeit wie einen Kreisverkehr regeln würde, dann bekäme diese die notwendige Flexibilität, die sie benötigt."


Für Dr. Benedikt Jürgens, Geschäftsführer der PEAG HR, ist es wichtig, dass die neue Bundesregierung mehr die Chancen würdigt, die die Zeitarbeit bietet. Jürgens: "Die Zeitarbeit kann Brücken für benachteiligte Gruppen in den Arbeitsmarkt bauen!"



In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

 

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