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Interkulturelle Kommunikation / 5 Tipps für den souveränen Umgang mit internationalen Geschäftspartnern

Wie begrüsst man seinen ausländischen Geschäftspartner richtig?

Beim Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern lauern aufgrund kultureller Unterschiede viele Fettnäpfchen. Wie man diese souverän umschifft weiß Dolmetscherin Friedericke Caroline Hudde.

Unterschiedliche Sprachen und kulturell bedingte Verhaltensweisen und Werte stellen im Geschäftsleben eine große Herausforderung dar. Und das nicht nur bei Verhandlungen mit internationalen Geschäftspartnern, sondern auch im eigenen Unternehmen, im Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen aus verschiedenen Nationen und Kulturkreisen. Fünf wertvolle Tipps, wie man souverän auf internationalem Parkett besteht, gibt Dolmetscherin Friederike Caroline Hudde vom Nürnberger Übersetzungs- und Dolmetscherservice Hudde Sprachen+, www.hudde.eu.

"Die Gefahr in ein Fettnäpfchen zu treten, besteht schon in ganz alltäglichen Situationen", sagt Friederike Hudde. Wie begrüße ich meinen Geschäftspartner? Gibt es spezielle Regeln für den Business Lunch? Welche Themen eignen sich für Smalltalk? Ist Pünktlichkeit ein Zeichen von Wertschätzung? Nur einige wenige Fragen mit großer Auswirkung auf das Gelingen einer geschäftlichen Beziehung. Nicht zuletzt gibt es auch noch die sprachliche Barriere, die eine erfolgreiche Kommunikation erschwert. "Auch wir Deutschen sind von Werten geprägt, die in unserer Kultur wichtig sind. Sind wir uns dessen bewusst, können wir besser verstehen, weshalb es zu Differenzen und Missverständnissen kommen kann", erläutert Hudde. Im Umgang mit internationalen Geschäftspartnern kommt es gar nicht darauf an, sich an alle fremden Verhaltensweisen anzupassen, sondern zu verstehen sowie respektvoll und sensibel zu reagieren.

1. Aufmerksam und respektvoll begrüßen
Wie sieht die richtige Begrüßung aus. Reicht man dem Geschäftspartner die Hand, verbeugt oder umarmt man sich oder gibt man sich ein Küsschen auf die Wange? Die Gepflogenheiten sind sehr unterschiedlich, deshalb ist es nicht zwingend notwendig, sich an seinen ausländischen Geschäftspartner anzupassen. Auch für ihn wird es nicht die erste internationale Begegnung sein und er wird sich der Unterschiede durchaus bewusst sein. Bekommt man aber beispielsweise eine Visitenkarte überreicht, wäre es in vielen Kulturen ein Fauxpas sich darauf etwas zu notieren. Die Visitenkarte sollte stattdessen stets interessiert angesehen werden.

2. Geschäftsessen stärken Beziehungen
Für das Business-Lunch oder -Dinner sollte genügend Zeit eingeplant werden. Das gemeinsame Essen ist die perfekte Möglichkeit, eine Beziehung aufzubauen. Mit regionalen Spezialitäten kann man Vielreisenden Freude machen und gleichzeitig seine eigene Kultur vorstellen. Auch bei Tisch gilt es, möglichst aufmerksam zu sein, zu warten bis alle das Essen haben und seinen Gästen nachzuschenken. Tischmanieren sind sehr unterschiedlich und erfordern vom Gastgeber viel Feingefühl. Absolutes No-Go ist die Beschäftigung mit Smartphone oder Tablet. Dem Gast muss die volle Aufmerksamkeit gewidmet werden.

3. Pünktlichkeit ist nicht gleich Respekt
Deutsche sind pünktlich und halten ihren Zeitplan ein. Für andere Kulturen jedoch ist Pünktlichkeit kein Zeichen von Respekt und es wird oft mehr Wert auf Interaktion als auf eine strikte Zeitplanung gelegt. Gerade für Deutsche gilt es deshalb, Geduld zu lernen, das Ziel im Auge zu behalten und trotzdem stets an die Menschen und Beziehungen zu denken.

4. Gekonnter Smalltalk
Mit Smalltalk kann man sein Gegenüber kennenlernen, eine angenehme Gesprächsatmosphäre und Vertrauen schaffen. Doch Smalltalk will gelernt sein. Um Stresssignale zu erkennen, empfiehlt es sich, die Körpersprache seines Gesprächspartners genau zu beobachten, bevor man in die Verhandlung einsteigt. Sport, kulturelle Events, Essen, Reisen, positive Aspekte des Landes und der Küche sind unverbindlich und immer geeignet. Die Finger lassen sollte man von Religion, Politik, Krankheiten und negativen Äußerungen über das Herkunftsland des Anderen. Auch bei Geschichte und bei Witzen ist Vorsicht geboten. Wer sich beim Smalltalk noch unsicher fühlt, für den gilt: aktiv zuhören und nachfragen.

5. Mit Dolmetscher Fehler vermeiden
Wer die Sprache seines Geschäftspartners nicht wie seine eigene Muttersprache beherrscht, sollte auf die Hilfe eines Dolmetschers vertrauen. Denn wie so oft liegt der Teufel im Detail und gängige Begriffe können oft verschiedene Bedeutungen haben. Durch die volle Konzentration auf die Sprache hat man zudem keine Möglichkeit, Taktiken anzuwenden. Der Dolmetscher gibt einem während der Übersetzung Zeit, seinen Gesprächspartner zu beobachten und eventuell die Strategie anzupassen. Ein guter Dolmetscher gibt zudem wertvolle Tipps und berät in Fragen der interkulturellen Kommunikation.

Friederike Caroline Hudde ist seit 2002 Inhaberin des Nürnberger Übersetzungs- und Dolmetscherservices Hudde Sprachen+. Sie kann auf eine mehr als zehnjährige Erfahrung in inter-nationalen Verhandlungen für Unternehmen wie Siemens, Bosch und Puma zurückblicken. Seit 2012 arbeitet sie außerdem als Trainerin und Beraterin für Interkulturelle Kommunikation.

 

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