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Bundestagswahl btw13: BDWi-Synopse Vermögensteuer

BDWi-Präsident Michael H. Heinz

Bewertung: CDU/CSU positiv, SPD negativ, FDP positiv, Die Linke negativ, Bündnis 90/Die Grünen negativ. Der BDWi bewertet die Parteiprogramme zur Bundestagswahl btw13.

Maßstab ist das BDWi-Programm "Agenda der Dienstleistungswirtschaft, Legistatur 2013 – 2017".

"Die Sinnhaftigkeit einer Vermögensteuer oder Vermögensabgabe erschließt sich dem Mittelstand nicht. Beide Maßnahmen würden kleine Unternehmen hart treffen. Dabei gehen die Steuerschätzer von einem Anstieg der Steuereinnahmen von Bund, Länder und Gemeinden von 17 Prozent bis 2017* aus. Angesichts dieser Rekordeinnahmen haben wir ein Ausgabe- und kein Einnahmeproblem", erklärt BDWi-Präsident Michael H. Heinz.

Zum Thema aus der BDWi-Agenda:

Vermögensteuer nicht wieder erheben

Der Mittelstand ist die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands. Die Erhebung einer Vermögensteuer würde viele mittelständische Unternehmen hart treffen. Die Ursache dafür liegt auf der Hand. Unternehmensvermögen und Privatvermögen sind schwer zu trennen. Viele Unternehmer haften mit ihrem privaten Vermögen für das Unternehmen. Nur so ist es möglich, Bankkredite zu erhalten. Die Erhebung einer Vermögensteuer ist nur mit erheblichem Verwaltungsaufwand möglich. Bereits in der Vergangenheit ist die Vermögensteuer auf Grund der unverhältnismäßigen Bürokratiebelastung gescheitert.

Die Auszüge aus den Parteiprogrammen und die vollständige Synopse: http://www.bundesverband-dienstleistungswirtschaft.de/positionen/stellungnahmen/stellungsnahmen/article/674/20.html.

* gerechnet ab 2012

 

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