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AUFRUF : wir sind Aufbrechende

Foto: J-O Eriksson , Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Wir dürfen nicht auf die große Revolution warten, sondern müssen hier und jetzt unseren Aufbruch beginnen. Ganz wichtig ist, die Geschichten dieses Aufbruchs zu erzählen.

Dies ist die Intention eines neuen Projekts von IKAZET (Institut für Kommunikation von Zukunftskonzepten). Es stellt die Frage: "Wie gehst du um mit einem System, das so viele Annehmlichkeiten bietet, von dem du aber weißt, was es anrichtet?"
Mit seinem Buch "Crack Capitalism" hat John Holloway vor nunmehr fünf Jahren eine wichtige Botschaft ausgegeben: " Radikal kann die Welt nur durch eine Vielfalt von Bewegungen in den Fugen und Zwischenräumen dieser Welt verändert werden." Dazu bedarf es keines radikalen Aktivismus; wie Holloway betont, sind es die alltäglichen Entscheidungen der Menschen, die das System entweder stabilisieren oder es aufbrechen können.
Erstaunlicherweise wird viel darüber geredet, den Kapitalismus aufzubrechen, aber konkrete Fälle aus unserem Alltag findet man kaum beschrieben. Die Geschichten dieses Aufbrechens müssen aber erzählt werden, um den Suchenden zu zeigen, wie sie sich für ein selbstbestimmtes Leben entscheiden können. Und es soll denen, die schon auf dem neuen Weg sind, das Gefühl geben: ich bin nicht allein, mein Aufschrei ist nicht vergebens.
Der von IKAZET eingerichtete Blog "wir sind Aufbrechende" erzählt nun diese Geschichten. Damit soll dem "Widerstand im Kleinen" ein Gesicht verliehen werden, vor allem soll es anregen und ermutigen, über eigene Schritte nachzudenken.
Wir sind Aufbrechende

 

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