Aktuelle Pressemitteilungen

Politik/Gesellschaft

Arbeit für alle oder bedingungsloses Grundeinkommen?

Friedhelm Kölsch

Zwei Visionen streiten sich darüber, welches der richtige Ansatz ist. Es ist wichtig, den Menschen eine Perspektive, Hoffnung und Zukunft zu geben.

In Deutschland und Europa gibt es hohe Arbeitslosenzahlen

In Deutschland und Europa gibt es hohe Arbeitslosenzahlen. In Deutschland sind laut der offiziellen Statistik 2,8 Millionen Menschen arbeitslos. In Wirklichkeit ist die Arbeitslosenzahl aber sehr viel höher, weil viele Menschen aus der offiziellen Arbeitslosenstatistik rausgerechnet werden. Darüberhinaus gibt es in Deutschland ca. 7 Millionen Minijobber, von denen 4-5 Millionen Menschen nur einen Minijob haben. In Deutschland gibt es zudem ca. 1 Millionen Zeitarbeiter. Die Situation in Deutschland und Europa ist also für sehr viele Menschen ziemlich trostlos. Viele Menschen haben das Gefühl abgeschrieben zu werden. Die Politik hat in Europa schwere Fehler gemacht. Seit der Finanzkrise (Europakrise) 2008 sind die Arbeitslosenzahlen dramatisch angestiegen. Niemand hat für die riskante und liberale Politik die Verantwortung übernommen. Das ist traurig und nicht hinnehmbar. Die Glaubenssätze der Politik sind zudem falsch: Es wird vom Niedriglohnsektor gesprochen, vom 2. Arbeitsmarkt, von unqualifizierten Arbeitslosen usw. Wie kann es sein, dass die Arbeitslosenzahlen im Ruhrgebiet seit Jahren auf einem sehr hohen Level sind und die Politik hat keine Idee, sondern nur Ausreden.

Bedingungsloses Grundeinkommen hört sich besser an als Hartz IV

Viele Menschen in Deutschland und Europa leben in prekären Lebensverhältnissen. Die Vermögenden und die Reichen werden immer reicher. Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass es schon seit Jahren die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens gibt. "Jedem ein gelingendes Leben ermöglichen. Das ist die primäre und finale Kulturaufgabe unserer Gesellschaft", so formuliert es Götz W. Werner. Bedingungsloses Grundeinkommen hört sich viel besser an als Hartz IV und gibt dem Bürger ein zugesichertes und menschenwürdiges Einkommen. Das ist ein sinnvolles Konzept, wenn der Bürger verantwortungsbewusst damit umgeht und der Bürger nicht komplett aus der Eigenverantwortung entlassen wird.

Arbeit gibt auch Lebenssinn

Arbeit gibt jedoch auch Lebenssinn. Arbeiten ist nicht nur Last, sondern macht auch Spass. Ein wenig Arbeit (Spass) sollten deshalb alle haben. Die Arbeitswelt ist heutzutage einem ständigen und schnellen Wandel ausgesetzt: Digitalisierung der Arbeitswelt, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 sind hier wichtige Stichworte.

Die Lösungen liegen nicht in Brüssel oder Berlin

Die Lösungen liegen aber nicht in Brüssel oder Berlin, sondern sind im regionalen Arbeitsmarkt zu finden. Unternehmen gründen und Arbeit teilen sind hier zwei wichtige Stichworte. In Zukunft wird mehr Arbeit geteilt anstatt Arbeitslosengeld. Früherkennung am regionalen Arbeitsmarkt ist möglich und nötig. Das alles muss vor Ort organisiert werden.

Die Politik hat keine Vision

Leider hinkt die Politik der wirtschaftlichen Entwicklung hinterher. Es gibt keine Visionen und keine Idee den schnellen Veränderungen zu begegnen. In der Regel gibt es null Bewegung seitens der Politik.

Die Politik benötigt Instrumente

Die Politik benötigt auch Instrumente, wie sie wirtschaftlicher Konzentration und Macht begegnet. Entflechtung von Unternehmen darf kein Tabuthema sein. Es kann nicht sein, dass Unternehmen wie Google, Amazon, Ebay, Apple, Microsoft, Facebook usw. alleine mit ihren Algorithmen darüber bestimmen, wer auf der Welt Geld verdient und wer nicht. In der Regel sind auch die Prämien für die Partner viel zu niedrig (Stichwort Niedriglohn). Die Macht dieser Unternehmen muss jeweils an den nationalen Grenzen gebrochen werden und die Handelsbedingungen müssen definiert werden. Die Politik muss sich auch mit deutschen Partnerplattformen beschäftigen und im Gespräch mit diesen klären, wie Partner fair bezahlt werden und wie die Coockies gesetzt werden. Es gibt sehr viel zu tun. Los geht es.

Fazit: Es ist unerträglich, dass es im Europa des 21. Jahrhunderts prekäre Arbeitsverhältnisse gibt und Menschen in Deutschland systematisch in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen. In der Politik läuft ganz gewaltig etwas schief. Ein bedingunsloses Grundeinkommen kann eine mögliche Lösung sein. Noch besser ist, gutbezahlte Arbeit zu teilen und die Soziale Marktwirtschaft zu gestalten und zu steuern.

http://deutschland-rockt-sich-neu.de

Friedhelm Kölsch



 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.