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Amok + Terror - Richtig reagieren in extremer Gefahr! - Presse-Mitteilung s(m)s GmbH 230716

Amoklauf!

Vor dem Hintergrund der aktuellen, öffentlichen Gewalttaten kommt es nach Auffassung der s(m)s GmbH darauf an, sich gedanklich auf die schnelle Reaktion bei extremer Gefahr vorzubereiten.

Als Trainerin der s(m)s führt Regine Wulf regelmäßig Deeskalationsseminare vor allem für Jobcenter durch.

Sie ist dabei auf den sicheren Umgang mit psychisch auffälligen Menschen spezialisiert.
Regine Wulf: "Ob Amok oder Terror, oft geht die Tat auf eine maligne, also bösartige narzisstische
Persönlichkeitsstörung zurück. Der Täter hat dann ein sehr geringes Selbstwertgefühl, das er durch die Tat zu kompensieren sucht. Während der Tat fühlt er sich seinen Opfern gegenüber überlegen, er entmenschlicht sie bewusst. Gewissensbisse gibt es dabei nicht. Die Tat folgt einem höheren Rechtsempfinden. Eine Ideologie oder religiös motivierter Hass kann dies noch verstärken. Für mich ist aber die psychische Störung die eigentliche Ursache".

Sie empfiehlt nicht nur, aber vor allem Berufspendlern/innen, ihre persönliche Reaktion auf extreme Gefahr "vorwegzudenken" und auf Heldentum in aller Regel zu verzichten.

Insbesondere bei Tätern/innen mit einer bösartigen narzisstischen Persönlichkeitsstörung empfiehlt Regine Wulf:

- Zunächst auf den Selbstschutz zu achten, also wegzulaufen, sich abzuducken, Deckung zu suchen

- Blickkontakt zu vermeiden, den Täter nicht zu bedrohen, anzusprechen, oder zu provozieren.
Keinesfalls den Täter zu fotografieren oder zu filmen, da er dies als Angriff ansieht!

- Unauffällig die Polizei zu rufen, das Handy dabei auf lautlos zu stellen (KeineTastentöne!)

- (Aus der Deckung) leise, aber verständlich andere Personen anzusprechen und aufzufordern, die Polizei zu rufen oder sich um Verletzte zu kümmern.

- Ausschließlich abgestimmt mit anderen und nur bei eigener körperlicher Überlegenheit und Unachtsamkeit des Täters zu versuchen, diesen zu überwältigen.

Der Geschäftsführer der s(m)s, Christoph Seidl, darüber hinaus: "Wir sehen die Politik wie auch die Sicherheitsbehörden in der grundsätzlichen Verantwortung, Bürger/innen dafür zu sensibilisieren, sich dergestalt auf extreme Gefahr vorzubereiten. Diese können sich dann auch durch spezielle Kurse gezielt darauf vorbereiten, sich in konkreter Gefahr und innerhalb weniger Sekunden richtig zu verhalten. Jeder Mensch braucht hier seine persönliche Strategie."

 

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