Aktuelle Pressemitteilungen

Marketing/Werbung

Personalkosten in der Promotion-, Messe- und Event-Branche: wegen Personalmangel um bis zu 40 % gestiegen!

Personalkosten in der Promotion-, Messe- und Event-Branche

Wie haben sich Tages- und Stundensätze in der Promotion-, Messe- und Event-Branche in den letzten Monaten entwickelt?

Die deutsche Promotion-, Messe- und Event-Branche mit mehr als 250.000 Personalagenturen und Unternehmen und über 1,5 Mio. Beschäftigten generierte 2019 mehr als 150 Milliarden € Umsatz. Die Beschäftigten sind vielfach Teilzeitbeschäftigte, z. B. Studenten, Rentner oder freiberufliche Mitarbeiter.

Die Covid-19-Pandemie hat der Branche extrem zugesetzt: Aufträge und demzufolge Umsätze sind größtenteils weggebrochen und konnten auch durch staatliche Hilfen bisher nicht ausgeglichen werden. Das Personal (z. B. Teilzeitarbeitnehmer, Minijobber, Studenten oder Rentner) hat sich in dieser Zeit umorientiert und vielfach anderweitig Jobs gefunden.

Nur langsam kommen die Aufträge zurück. Doch die Personalagenturen haben nun mit einer sinkenden Anzahl Bewerbungen auf ihre Jobs zu kämpfen.

Die Folge: Die Personalagenturen müssen somit nicht nur den verloren gegangenen Umsatz zurückholen, sondern kämpfen bei der Suche nach Personal mit geradezu explodierenden Vergütungen. Die Stundensätze sind laut Analyse von Promotionbasis bundesweit von Januar 2021 bis Mai 2022 um ca. 28 % (von 11,80 € auf 15,10 €) gestiegen, die Tagessätze sogar um 40 % (von 102 € auf 143 €).

Ob Agenturen diese massiven Kostenerhöhungen an ihre Kunden als Preiserhöhungen weiterreichen können, ist fraglich. Denn in der preissensitiven Promotion-, Messe- und Event-Branche wird gerade jetzt um jeden Auftrag gekämpft.

Für Jobsuchende sind das gute Neuigkeiten: Aus dem Arbeitgebermarkt, indem sich früher viele Bewerber auf einen Job beworben haben, ist ein Arbeitnehmermarkt geworden. Für Jobanbieter zeichnet sich nach den zwei Corona-Jahren ein weiter schwieriges Marktumfeld ab.

 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.