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Einsicht erzeugen in einem Veränderungsprozess

So erzeugen Sie Einfluss in einem Veränderungsprozess. Aktiv. Nachhaltig. (© Sebastian Herrmann / Unsplash) So erzeugen Sie Einfluss in einem Veränderungsprozess. Aktiv. Nachhaltig. (© Sebastian Herrmann / Unsplash)

In jedem Veränderungsprozess gibt es Mitarbeiter, die nicht bereit sind mitzugehen. Wichtig ist es hierbei, Einsicht zu erzeugen.

Es ist natürlich, dass in einem Veränderungsprozess, in jedem Kulturwandel, nicht alle Beteiligten bereit sind mit zu gehen. Nicht jeder möchte seine Verhaltensweisen ändern. Das ist vollkommen normal. Es bedeutet nicht, dass die Führungskraft hier etwas falsch gemacht hat. Diese Menschen fühlen sich ganz einfach in ihrer Komfortzone wohl und wollen diese nicht verlassen. Das ist eine besonders schwere Situation. Denn wie bringt man jemanden zur Einsicht, der nicht einsichtig ist. Mit geeigneten Gesprächstechniken und deren richtigen Anwendung, hat man eine gute Chance.

Mit einer einflussstarken Frage, kann Einsicht erzeugt werden

Trifft man in dem angestoßenen Veränderungsprozess auf Widerstände, ist das zunächst einmal normal. Nicht jeder möchte gleich den neuen Weg mitgehen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Vielleicht hat derjenige einfach noch nicht richtig verstanden worum es geht. Vielleicht ist er verunsichert oder möchte einfach in seiner Komfortzone bleiben. Dennoch muss man hier nicht verzagen. Mit einer geschickt angewandten Gesprächstechnik kann man auch hier in den meisten Fällen Einsicht erzeugen. Dafür kann man ganz einfach eine besonders einflussstarke Frage nutzen. Diese Frage bewirkt wahre Wunder und ist gewissermaßen ein Generator, der Einsicht erzeugt. Und ohne Einsicht wird es zu keiner Verhaltensänderung kommen. 

Der Generator zur Einsicht ist die NEIN-Frage.

Ein kleines Praxisbeispiel

Man stelle sich folgende Situation vor: in einem Unternehmen gibt es einen Mitarbeiter, der einen Fehler gemacht hat. Statt einsichtig zu sein, rechtfertigt er den Fehler und bagatellisiert ihn. Sätze wie "Ich habe nur mal schnell ohne Schutzbrille gearbeitet" oder "Fehler passieren schon einmal, wenn man tausend Dinge am Tag macht", fallen hier sehr gerne. Im ersten Moment scheint es schwierig etwas vernünftiges zu entgegen. Zudem läuft man schnell Gefahr, dass man an einen Punkt kommt im Gespräch, an dem noch schwerer weiterkommt. "Das mache ich schon 20 Jahre so und es ist noch nie etwas passiert". Statt sich also auf diese Antworten zu konzentrieren und zu versuchen, dagegen zu argumentieren, sollte man eine gemeinsame, erfolgreiche Zukunft aufbauen. 

Wer sich mit dem Thema Rhetorik und der Arbeit von Stefan Bartel schon ein wenig befasst hat, weiß, dass man zunächst einmal eine Nein-Frage an den Mitarbeiter stellen muss. Das bedeutet, man stellt ihm eine Frage, die er unweigerlich mit Nein beantworten muss. Natürlich auf die Situation angepasst. Bspw.: "Möchtest du, dass sich die Auszubildenden an dir ein Beispiel nehmen und sich verletzten?". Nach der Antwort, dem Nein, muss sofort die WSSV-Frage gestellt werden. Der Vorteil dieser Strategie? Statt sich in der Vergangenheit aufzuhalten und aufzureiben, spricht man über die Zukunft. Denn diese ist noch nicht passiert und kann noch gestaltet werden. Daher ist sie noch stress- und angstfrei.

Der große Vorteil der NEIN-Frage - sie hinterlässt keine Verlierer

Dadurch gibt es auch keine Verlierer. Die Frage bezieht sich auf einen Zustand, der noch nicht eingetreten ist. So gibt man dem Gesprächspartner die Möglichkeit gemeinsam mit der Führungskraft ein Gewinner zu sein. Die Gesprächstechnik an sich klingt logisch. Ihre Erfolgswahrscheinlichkeit ist äußerst hoch. Die Schwierigkeit liegt darin, zum richtigen Zeitpunkt, die richtige Frage parat zu haben. Zudem sollte diese machtvolle Frage erst genutzt werden, wenn ein Mitarbeiter einen Fehler oder sein Nichtwollen rechtfertigt. Stellt man die Frage, sollte man sich auf sein Gegenüber fokussieren und Blickkontakt halten. 

Die Rhetorik ist ein tolles Werkzeug, um in den verschiedensten Situation Einfluss auf sein Gegenüber zu nehmen. Sei es in einem Kritikgespräch oder in einem Kulturwandel. Man wird immer wieder auf Leute treffen, die Fehler nicht eingestehen oder eine Veränderung nicht mitgehen wollen. Mit etwas Geschick und vor allem Übung, kann man nach einer erfolgreichen Nein-Frage mit der WSSV-Frage eine gemeinsame Zukunft aufbauen und so Einsicht beim Mitarbeiter erzeugen.

Erfolgreich als Safety Culture Manager® durchstarten

Wer das Thema Arbeitssicherheit in seinem Unternehmen nachhaltig etablieren möchte, kann sich zum zertifizierten Safety Culture Manager® an der Stefan Bartel Academy in Augsburg ausbilden lassen. Über 30 Jahre Erfahrung und geballtes Know-How auf den Punkt gebracht werden in 5 Seminaren mit je 2 Tagen vermittelt. Egal, ob Sicherheitsbeauftragter, Sicherheitsingenieur, Betriebsarzt oder Führungskraft. Jeder bekommt das richtige Handwerkszeug an die Hand, um Arbeitssicherheit nachhaltig im Unternehmen zu etablieren. Mehr noch: man lernt, wie man mit moderner Arbeitssicherheit Lust auf Leistung schafft.

 

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