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Jung-Cellist spielt sogar Japaner glücklich

Sebastian Fritsch liebt Sleeping Beauty - Theis-Cello-Kopie des Meisters Domenico Montagnana   Foto: Stephanie Trenz

Wenn er auf seinem Sleeping Beauty-Cello spielt, ist Sebastian Fritsch glücklich. Dieses Glück möchte er weitergeben. Darum spielt er am liebsten live in Konzerten.

Voller Leidenschaft, virtuos und mit Hingabe. Vom Publikum wird er dafür geliebt und mit Standing-Ovations gefeiert.

"Mein persönlicher Höhepunkt war 2012 eine Konzertreise nach Tokio", erzählt Sebastian Fritsch (Jahrgang 1996). Er war der einzige Cellist bei dieser Reise zu Kammermusik mit Klavierbegleitung. "Als wir in einer Schule mit 2.500 Schülern auftraten, war das einfach unglaublich. Alle trugen Uniform, ein einzigartiges Bild, und die überwältigenden Reaktionen auf unseren Auftritt waren sehr bewegend." Mit dabei war wie immer auch sein Theis-Montagnana-Cellonachbau Sleeping Beauty.

Musik-Star von morgen
Der Jung-Cellist gilt schon heute als einer der Stars von morgen, trat bereits in vielen Konzerten als Solist im In- und Ausland auf. Er gewann auch schon einige Preise wie zum Beispiel neben anderen den 1. und 2. Bundespreis beim Wettbewerb JUGEND MUSIZIERT (2010/2012/2013) und den 2. Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstückes beim INTERNATIONALEN J.F. DOTZAUER-WETTBEWERB in Dresden (2013). Auch bei Musikaufnahmen wirkte der Nachwuchs-Musiker schon mehrfach mit.

Schwieriger Anfang
"Dabei war der Anfang schwierig", erinnert sich Sebastian Fritsch. Als Waldorfschüler entdeckte er als Achtjähriger seine Liebe zum Cello. Doch erst seit 2007, mit Beginn des Cellounterrichts bei Lisa Neßling, entfaltet er systematisch sein musikalisches Potenzial. "Lisa hat meine Persönlichkeit erkannt und mein Cellotalent hervorgebracht und entwickelt. Sie ist ein Glücksfall für mich", schwärmt der gebürtige Stuttgarter. Wesentlich ihr und seinem Theis-Cello Sleeping Beauty verdankt er seine musikalischen Erfolge: "Als ich das erste Mal in die Werkstatt nach Odenspiel fuhr, spielte ich dort mehrere Celli zur Probe. Aber Sleeping Beauty hatte es mir angetan und ließ mich nicht mehr los. Ich liebe den Klang der C-Saite – groß und voluminös, und die Höhen sind unglaublich brillant. Bisher hat sich mein Cello in jedem Konzert klanglich wunderbar durchgesetzt."

Dabei war sein Cellospiel zu Beginn nicht leicht. Während der Zeit von vier Jahren Musikunterricht trat der Cellist künstlerisch gleichsam auf der Stelle. "Erst der Unterricht mit Lisa Neßling brachte mich weiter. Dann erwarb ich das Sleeping Beauty-Cello und stand vor einer Herausforderung. Dieses Cello fühlte sich anfangs ein wenig sperrig an, der Zugang schien schwierig, und es war nicht leicht zu spielen. Doch gerade das spornte mich an. Inzwischen sind wir sehr miteinander verbunden, ein gutes Paar geworden. So ist es mir möglich, von Altbarock bis Modern alles zu spielen." Ermöglicht haben das die Eltern von Sebastian Fritsch. Ihnen ist er dafür sehr dankbar wie auch seiner Cellolehrerin und Thorsten Theis.

Ein erfolgreiches Trio
Sebastian Frisch sieht sich, seine Lehrerin Lisa Neßling und sein Sleeping Beauty-Cello als erfolgreiches Trio. "Natürlich ist mein Cello eng mit Thorsten Theis, dem Erbauer, verknüpft, und er gehört zu diesem Trio. Es ist einfach wunderbar, wie er immer weiter mit mir an der Klangperfektion arbeitet! Wir entwickeln uns gemeinsam weiter. Denn auch Thorsten Theis versteht mich musikalisch zu hundert Prozent." Die Aussichten für den Jung-Musiker sind hervorragend, und bestimmt wird er weltweit noch viel mehr Menschen mit seiner Musik und seinem Theis-Cello glücklich machen als jetzt schon. Vielen hat der feurige Cellist mit seiner Virtuosität, Technik und Musikalität schon in Konzerten das Glück musikalischen Genusses gebracht. Das ist sein Ansporn und Motor: Das Publikum soll glücklich werden wie er, wenn er auf Sleeping Beauty spielt!

 

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