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Nachhaltige Mode im Fokus: die 23. HKTDC Hong Kong Fashion Week for Spring/Summer

Absolventen der Hongkonger Mode-Design-Schulen zeigten ihre ausgefallenen Entwürfe auf der Fashion Week. Foto: HKTDC

Die 23. Ausgabe der HKTDC Hong Kong Fashion Week for Spring/Summer ging am 7. Juli erfolgreich zu Ende.

Insgesamt mehr als 13.000 Besucher aus 68 Ländern besuchten an vier Tagen die vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierte Modemesse, die auch diesmal neue Marktbedürfnisse aufgriff. 2016 war es die Fashion Tech Zone unter anderem mit digitalen Drucktechniken und einer preisgekrönten umweltfreundlichen Textiltechnologie. Ihr Messedebüt feierten zudem die Zonen Women´s Wear, Knitwear, Footwear und Leggings & Socks. Insgesamt zeigte sich an vielen Stellen, dass in der Branche Verbesserungen nicht nur für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen, sondern auch mithilfe technischer Entwicklungen mehr Nachhaltigkeit erzielt werden kann. Beides gehe Hand in Hand und soll nach Aussage von Benjamin Chau, Deputy Executive Director des HKTDC, zum gesunden Wachstum der Branche beitragen.

Unter dem Motto "Garden Breeze" fanden in diesem Sommer mehr als 20 Events, einschließlich Modenschauen, Einkäufer-Foren, Seminare und Networking-Veranstaltungen statt. Die verschiedenen Fashion Shows, in denen renommierte Designer und junge Talente ihr Können unter Beweis stellten, gehörten erneut zu den großen Messe-Highlights. So präsentierte allein der "International Fashion Designers´ Showcase (IFDS) mehr als 70 aufstrebende Designer mit originellen und ideenreichen Modekollektionen. Kreatives Design-Potenzial bewiesen auch Studenten der Hong Kong Polytechnic University mit der "MA Graduation Show" und der "THEi Fashion Show 2016". Hier sah das Publikum frische und unverbrauchte Entwürfe, nach denen viele junge Fashion-Fans suchen. Einblicke in die internationale Modeszene bot die "CUSCS Fashion Show 2016" der School of Continuing and Professional Studies (CUHK).

Spannende Einblicke in aktuelle Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Modeindustrie vom Entwurf bis zur Herstellung sowie in technologische Innovationen bot das Seminar zum Thema "Fashion Sustainability - From Product Development to Manufacturing". Die wachsende Umweltverschmutzung in vielen Teilen der Welt, vor allem die Luftverschmutzung auf dem chinesischen Festland, sorgen für Beunruhigung. In China werden neben einem großen Wasser- und Energieverbrauch bei der Kleidungsherstellung auch immer noch Wasserquellen verunreinigt. "Um die Wasserknappheit auf dem chinesischen Festland zu bekämpfen, hat die Regierung Maßnahmen eingeleitet, die eine Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Bekleidungsindustrie beinhalten", so Kit Li, Project Manager der Clothing Industry Training Authority (CITA). Eines der Probleme sei das mangelnde Know-how der Branche in diesem Bereich. Um dies zu verändern, kooperiere CITA mit Branchenvertretern und habe sich für eine staatliche Finanzierung beworben. Ziel sei es, verschiedene Steuerungssysteme wie "Activity-based Carbon Footprint Modelling" (ACFM) und "Activity-based Water Footprint Modelling" (AWFM) zu entwickeln. Mit diesen Systemen will man den CO2- und den Wasserfußabdruck für jede Stufe des Produktionsprozesses genau festlegen. Seit der Einführung vor einem Jahr nutzen schon mehr als 30 lokale Unternehmen das ACFM-System und auch in Australien ist man interessiert. Eine neue Version des Systems mit einer App, automatischer Datenerhebung, Berichterstellung und Beratungsservices kommt demnächst. Das AWFM Steuerungssystem für den Wasserverbrauch werde, so Li, derzeit noch in Färbereien getestet und soll Ende diesen Jahres dem Markt zur Verfügung stehen.

Modeinteressierte können sich jetzt auf den September freuen, denn dann feiert das Hongkonger Modeevent CENTRESTAGE vom 7. bis 10. September das Debüt im Hong Kong Convention and Exhibition Centre (HKCEC). In den vier Themenzonen Glam, Allure, Metro und Forward finden die Besucher dort alles von Top-Designermarken über trendige und sportliche Modetrends bis hin zu aufstrebenden, jungen Modelabels.

 

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