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So übersteht der Wagen den härtesten Winter

Wer rechtzeitig Winterreifen aufzieht, muss sich beim ersten Schneefall keine Sorgen machen. Foto: Württembergische Versicherung

Schon bald machen wieder Nebel, Schnee und Glatteis Autofahrern das Leben schwer.

Wer seinen Wagen jedoch früh genug für die kalte Jahreszeit fit macht, muss sich beim ersten Schneefall keine Sorgen machen. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), zeigt, welche Maßnahmen Autofahrer vor dem Wintereinbruch an ihrem Fahrzeug vornehmen sollten.

Um auch bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch sowie Eis- und Reifglätte mit dem Auto sicher unterwegs zu sein, schreibt die Straßenverkehrsordnung (StVO) besondere Reifen vor. Das können spezielle Winterreifen, Allwetter- oder Ganzjahresreifen sein – erkennbar sind sie an der M+S-Kennzeichnung für Matsch und Schnee. Winterreifen, die älter als sechs Jahre sind oder eine geringere Profiltiefe als 4 mm aufweisen, sollten nicht mehr aufgezogen werden. Zu alte oder abgefahrene Reifen verfügen auf schneebedeckter Fahrbahn unter Umständen nicht mehr über ausreichend Bodenhaftung.

Falsche Bereifung kostet mindestens 40 Euro und einen Punkt in Flensburg

Es gibt zwar keinen vorgeschriebenen Stichtag, bis zu dem Winterreifen aufgezogen werden müssen. Trotzdem sind Autofahrer, die die oft genannte O-Regel befolgen – also von Oktober bis Ostern mit Winterreifen fahren – gut beraten. Wer bei winterlichen Wetterverhältnissen ohne die spezielle Bereifung unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister rechnen. Behindert ein Autofahrer dadurch den Verkehr, beträgt das Bußgeld sogar 80 Euro. Kommt es zum Unfall, kann es erhebliche Leistungskürzungen der Kfz-Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit geben. In der Regel schützt davor ein Premium-Tarif, der auch auf diese Weise entstandene Schäden abdeckt.

Neben der Bereifung ist auch die Kontrolle der Scheibenwischanlage unausweichlich. Spröde Gummilippen der Wischerblätter können bei Schneematsch und Salzwasser Schlieren auf der Scheibe bilden, die die Sicht beinträchtigen. Deshalb empfiehlt es sich, sie rechtzeitig auszutauschen. Für eine klare Sich sollten Autofahrer zudem immer ausreichend Scheibenwaschwasser eingefüllt haben. Das Mischen mit geeignetem Frostschutzmittel verhindert das Festfrieren auf der Scheibe.

Vereisung mit Essig vorbeugen

Damit die Windschutzscheibe über Nacht nicht vereist, kann ein großes Handtuch oder Laken darüber gespannt werden. Bei den übrigen Scheiben hilft zum Beispiel ein Gemisch aus drei Teilen Essig und einem Teil Wasser. Wird die Essig-Wasser-Lösung mithilfe eines Zerstäubers über die vereiste Scheiben gesprüht, fällt das Kratzen anschließend viel leichter. Das Gemisch kann auch schon abends auf die Scheiben aufgesprüht werden, um der Eisbildung über Nacht vorzubeugen.

Wichtig ist, immer darauf zu achten, dass die freie Sicht des Fahrers durch die Scheiben gewährleistet ist. Laut StVO genügt es nicht, nur ein kleines Sichtfenster frei zu machen. Wer dabei erwischt wird, wie er mit zugefrorenen Scheiben fährt, muss mit einem Bußgeld zwischen zehn und 35 Euro rechnen.

Zudem sollten Autofahrer darauf achten, regelmäßig Scheinwerfer und Heckleuchten zu reinigen. Beim winterlichen Schmuddelwetter bildet sich schon nach wenigen Kilometern ein Schmutzfilm auf den Scheinwerfern, der die Sichtweite deutlich verschlechtern kann.

Türdichtungen und -schlösser frostsicher machen

Türdichtungen können zum Beispiel mit Glyzerin oder Silikon frostsicher gemacht werden. So wird verhindert, dass die Gummilippen am Blech festfrieren. Bei entsprechenden Temperaturen können es sich Autofahrer mit Türschlossenteiser in der Jackentasche, zum Beispiel einem Grafitspray, einfach machen. Will der Fahrer den Enteiser direkt am Auto aufbewahren, bietet sich die Tankklappe an – im Handschuhfach nutzt er nichts.

 

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