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Lufft führt intelligenten Strassensensor IRS31PRO-UMB ein

IRS31PRO-UMB mit externen Sensoren von Lufft

Der Fahrbahnsensor IRS31PRO-UMB ist die neuste Entwicklung unter den verkehrsmeteorologischen Systemen der Firma G. Lufft.

Mit dem passiven Fahrbahnsensor IRS31PRO-UMB präsentiert das Fellbacher Mess- und Regeltechnikunternehmen G. Lufft die neueste Entwicklung unter den verkehrsmeteorologischen Systemen. Der Straßensensor wurde in seinen Leistungen und Eigenschaften von der Lufft-Entwicklungsabteilung umfassend modifiziert. Er ersetzt ab sofort die vorherigen Modelle IRS21 und IRS31-UMB. Der neueste Straßensensor steht für eine verbesserte Präzision bei der Messung von Gefriertemperatur und Fahrbahntemperatur.

Der IRS31PRO-UMB blickt auf eine knapp 20-jährige Entwicklungsgeschichte zurück. Der erste passive Fahrbahnsensor unter dem Namen IRS20 wurde in den 90iger Jahren eingeführt und erfüllte eine Vielzahl von Anforderungen. Der Sensor konnte unter anderem die Oberflächen- und Tiefentemperatur messen, Fahrbahnzustand und Streueinsätze detektieren und den Wasserfilm auf der Straße anzeigen. Die größte Innovation bestand aber darin, dass die Elektronik vom Gehäuse getrennt werden konnte, ohne dabei die Straße zu beschädigen. Diese Entwicklung von Lufft war bis dato einmalig und revolutionierte die Verkehrssensorik.

Die Entwicklung des Nachfolgers IRS21 eliminierte den Nachteil der Leitfähigkeitsmessung für den Wasserfilm. Dazu kam erstmals ein patentiertes Radarverfahren zum Einsatz, welches die Schichtdicke des Niederschlags auf der Straße maß. Damit konnte ein Wasserfilm nicht mehr nur geschätzt, sondern präzise gemessen werden. Zudem konnte mit dem IRS21 mittels einer Mulde der Salzanteil im Wasser auf der Straße exakt bestimmt und damit die Gefriertemperatur errechnet werden.

Bei der Weiterentwicklung zum IRS31-UMB wurde diese Messung präzisiert und ausschließlich über einen eingebauten Radarsensor ermittelt. Damit konnte der Sensor auch auf Autobahnen alle Messwerte aufzeichnen. Aufgrund des Radarverfahrens wurden in den letzten zehn Jahren beinahe die gesamten Anlagen für Streckenbeeinflussung in Deutschland mit Wettersensorik der G. Lufft GmbH ausgestattet.

Mit dem IRS31Pro-UMB hat Lufft nun die neueste Generation der Wetterstationen für Verkehrsanwendungen entwickelt. An dem passiven Fahrbahnsensor, der bündig in die Straße eingebaut wird, wurde erneut eine Verbesserung der Mulde vorgenommen. Diese ist extrem kleiner als bei den Vorgängermodellen und somit auch viel häufiger gefüllt, damit Messwerte noch präziser ermittelt werden können. Das Radarverfahren für den Wasserfilm produziert Messwerte im Mikrometerbereich. Bei dem IRS31PRO-UMB handelt es sich um den ersten eingebauten Fahrbahnsensor, der friction/Reibung ausgibt. Bisher waren solche Messwerte nur von berührungslosen Sensoren zu erhalten (zB. NIRS31-UMB von Lufft).

Der Vorteil ist dabei die Vergleichbarkeit von Messdaten verschiedener Produkte. Egal, ob der Anwender mit eingebauten oder berührungslosen Sensoren oder Kombinationen arbeitet, er erhält in beiden Fällen identische Ausgabe-Informationen.

Der Sensor kann folgende Messgrößen erfassen: Fahrbahnoberflächentemperatur, Wasserfilmhöhe, Gefriertemperatur für verschiedene Taumittel, Fahrbahnzustand, Reibung, Eisfilm- und Schneefilmdicke sowie Eisprozent. Die Messdaten stehen in Form eines Standard-Protokolls (Lufft-UMB-Protokoll) zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Durch das zweiteilige Gehäusekonzept können jederzeit Wartungsarbeiten oder Kalibrierungen durchgeführt werden. Ab sofort ist der IRS31Pro-UMB über Lufft oder einen Handelspartner erhältlich.

 

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