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TH Köln treibt Innovation Hub Bergisches RheinLand gemeinsam mit mittelständischen Unternehmen voran

Das Innovation Hub soll in der Halle 51 auf dem Steinmüller Gelände in Gummersbach (bei Köln) entstehen

Neu gegründeter Trägerverein und TH Köln machen sich für eine innovative Plattform am Standort Gummersbach stark, die Digitalisierungsprojekte im Mittelstand auf den Weg bringen soll.

Eine Digitalisierungsplattform mit und für mittelständische Industrieunternehmen, die dort gemeinsam mit den Informatik- und Maschinenbauexperten der TH Köln am Campus Gummersbach, innovative Industrie-4.0-Projekte angehen, ausprobieren und realisieren … das ist die Vision der Gründungsunternehmen, Partner und Förderer des Trägervereins Innovation Hub Bergisches RheinLand. Gemeinsam wollen sie den Innovation Hub Anfang nächsten Jahres realisieren. Im Technologie-Center können "Digital Labs", also gemischte Projektteams aus Unternehmen und Hochschule, Digitalisierungsideen virtuell entwickeln und simulieren. In der Modellfabrik werden die Projekte dann auf ihre Machbarkeit hin getestet und geprüft.

Unter dem Vorsitz von Bernhard Opitz (Mitbegründer der IT-Projekthauses und Digitalisierungsspezialisten OPITZ CONSULTING GmbH) und mit Unterstützung der IHK Köln treiben die 18 Gründungsmitglieder diese Initiative jetzt in einem neugegründeten Trägervereins mit großem Gestaltungswillen gemeinsam voran. Weitere Unternehmen haben ihre Mitwirkung bereits angekündigt.

Das Regionale 2025 Projekt "Innovation Hub Bergisches RheinLand" biegt damit auf die Zielgerade ein. Mit der Gründung eines Trägervereins am 08. Juli 2019 wurde eine weitere Voraussetzung für die erfolgreiche Antragstellung erfüllt. Damit können Trägerverein und Technische Hochschule die für die Antragstellung notwendigen Kooperationsverträge abschließen.

"Wir schaffen hier gemeinsam einen Ort der Identifikation von Kollaboration und Innovation, ein einmaliges Angebot für die Forschungs- und Projektarbeit von Unternehmen im Verbund mit einer Hochschule - ganz konkret von der Idee bis zum ersten Vor-Prototypen für ein neues Produkt oder einen neuen Service auf der Basis von Daten", lobt Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der Technischen Hochschule Köln, das Konzept. Bernhard Opitz, Mitbegründer und Geschäftsführer der OPITZ CONSULTING Unternehmensgruppe aus Gummersbach, ergänzt: "Große Unternehmen gründen eigene Digitalisierungsfirmen, die "out of the box" denken und entwickeln können. Mit dem Innovation Hub Bergisches RheinLand bieten wir auch mittelständischen Unternehmen diese Möglichkeit - plus die Unterstützung der TH Köln mit ihrer gesamten Expertise."

Diese Idee überzeugt: Bislang haben schon 18 Unternehmen, die TH Köln und zehn Partner verbindlich zugesagt, den Innovation Hub Bergisches RheinLand zu unterstützen. Über diesen soeben gegründeten Trägerverein wird der zehnprozentige Eigenanteil des Gesamtprojektes finanziert sowie alle Ausgaben, die nicht gefördert werden können.

Bei der Gründung des Trägervereins wählten die anwesenden Unternehmen und Institutionen den Vorstand des neuen Vereins:
1. Vorsitzender: Bernhard Opitz, Geschäftsführer Opitz Consulting GmbH, Gummersbach
2. Vorsitzender: Professor Dr. Klaus Becker, Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer, TH Köln
Weitere Vorstandsmitglieder:
Jörn Bielenberg, Geschäftsführer der Rüggeberg Verwaltungsgesellschaft mbH, Marienheide
Wolfgang Cieplik, Geschäftsführer der Unitechnik Cieplik & Poppek GmbH, Wiehl
Thomas Brück, Geschäftsführer der STRIKO Verfahrenstechnik GmbH, Wiehl

Im Rahmen der Regionale 2025 des Landes Nordrhein-Westfalens wurde im Februar 2019 eine
Förderempfehlung von Seiten des Wirtschaftsministeriums ausgesprochen und im darauffolgenden März die Projektskizze für den Innovation Hub Bergisches RheinLand mit dem sogenannten A-Stempel qualifiziert. Knapp fünf Millionen Euro Fördermittel stehen dafür bereit. Um diese tatsächlich in die Region zu bekommen, muss bis Ende Juli ein überzeugender und detaillierter Projektantrag bei der Bezirksregierung Köln gestellt werden. Dieser Antrag wurde in den vergangenen Monaten von einem Team der TH Köln und der OPITZ CONSULTING GmbH mit Unter-stützung des Oberbergischen Kreises, der Geschäftsstelle der Regionale 2025 Agentur und der
IHK Köln erarbeitet. Wenn der Förderantrag positiv beschieden wird, soll der Innovation Hub Bergisches RheinLand im Januar 2020 starten. Als Gebäude wird nach einer rund sechsmonatigen Bauphase die Halle 51 in Gummersbach zur Verfügung stehen - direkt gegenüber dem TH-Campus.

 

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