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Requirements Engineering - Erfolgsfaktor in IT-Projekten gewinnt an Bedeutung

Zwei Sprachen, ein Ziel (Bildquelle: shutterstock)

Wer sein IT-Projekt mit Füßen treten und Methodenkompetenz im IT-Projektmanagement wirkungslos ins Leere laufen lassen will, vernachlässigt die Anforderungsphase

Karlsruhe - Wie baut man ein tragfähiges Fundament, aus dem sich ein erfolgsversprechendes IT-Projekt generieren und umsetzen lässt? Die Einführung eines Softwaretools, das die Erfassung, Dokumentation, Prüfung, Abstimmung und Verwaltung von Systemanforderungen unterstützt, löst das Problem in keiner Weise, so Martin Feiert, Trainer und Berater im Business. Oft entsteht das Übel durch mangelhafte oder gar gänzlich fehlende Zieldefinition. Was will ich mit dem Projekt erreichen? Warum wird es initiiert?

Sind die Ziele klar, erfolgt die Erhebung und Ermittlung von Geschäftsanforderungen aus Sicht der Fachbereiche und wird im jeweiligen fachlichen Kontext in Kenntnis der Geschäftsprozesse durchgeführt. Bereits hier ist es unbedingt notwendig, die strengen Prinzipien der Vollständigkeit und Widerspruchsvermeidung einzuhalten. Die Herausforderung besteht darin, rein fachliche Terminologie in ein schlüssiges Systemkonzept zu transformieren. Genau an dieser Stelle lauert, so Martin Feiert, das größte Potential von Missverständnis, Lückenhaftigkeit und "over engineering". Inhaltliche Schwächen, die durch die Folgephasen geschleppt werden, schlagen nach Meinung des Experten unweigerlich in voller Kostenwucht und in unterschiedlichen Schweregraden in die Projekte ein. Je länger sie ihren Weg durch die Projektphasen unbemerkt überleben, im schlimmsten Falle bis hin zur implementierten Lösung, umso größer der potentielle Schaden.

"Wir brauchen Kompetenzen, die in der Lage sind, die fundamentale Brücke zwischen rein fachbezogener Terminologie und IT-Verständnis zu bilden mit der Kernaufgabe, beide Seiten bei der Schaffung der projektrelevanten Essenz so eng wie möglich zusammenzubringen. Solange wir uns zu sehr um die Projektmethodik kümmern und dabei den gezielten Aufbau und Einsatz dieser Kompetenzen vernachlässigen, werden wir die Erfolgsquoten inhaltlich erfolgreicher IT-Projekte auch in Zukunft nicht weiter signifikant steigern können.", kommentiert Martin Feiert.

 

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