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Kaspersky Lab unterstützt die Rettung minoischer Kulturschätze auf Santorin

Die antike Stadt Akrotiri wurde 1967 entdeckt und ist für ihre Fresken bekannt

Moskau/lngolstadt, 11. August 2015 - Kaspersky Lab unterstützt die Archäologische Gesellschaft in Athen (ASA) bei der Wiederherstellung antiker Wandfresken, die bei Ausgrabungen in Akrotiri entdeckt wurden. Die auf der Kykladen-Insel Santorin gelegene antike Stadt ist Zeuge minoischer Kultur und gilt als griechisches Pompeji.

Die Ausgrabungen in Akrotiri wurden bereits 1967 unter Professor Spyridon Marinatos begonnen. Dank des enormen Erfolgs des Projekts konnte die ASA inzwischen zwölf Bände zu den Grabungen und Funden veröffentlichen und so diesen außergewöhnlichen Ort der Fachwelt bekannt machen.

Die Siedlung Akrotiri auf der vulkanischen Insel Santorin wurde in der Jungsteinzeit im fünften Jahrtausend vor Christus gegründet und hatte sich dann zu einer kosmopolitischen Stadt der damaligen Zeit ausgedehnt, bevor sie in Folge eines gewaltigen Vulkanausbruchs vor 3.500 Jahren verschüttet wurde. Unter der Vulkanasche blieben jedoch Reste der außergewöhnlichen Fresken und andere Kunstgegenstände bis heute erhalten, auch wenn sich viele davon in einem schlechten Zustand befinden und restauriert werden müssen.

"Ich selbst war mehrere Male auf Santorin und bin von der Schönheit der Insel begeistert. Dort liegt tatsächlich die Wiege der europäischen Kultur", schwärmt Eugene Kaspersky, CEO und Chairman von Kaspersky Lab. "Die Bergung weiterer Kulturgüter und deren Wiederherstellung ist so wichtig, dass wir sehr gerne einen Beitrag dazu leisten, diese Schätze und damit ein Stück antiker Kultur wieder ans Licht zu bringen."

Kaspersky Lab unterstützt mit seiner Spende speziell die Freilegung und Erhaltung der Wandmalereien und Fresken von Akrotiri. Akrotiri ist ein wertvolles Kulturgut, das Gefahr läuft zu verschwinden, wenn es nicht weiter sehr sorgfältig erschlossen und konserviert wird. Dank der Mittel von Kaspersky Lab kann jetzt ein beträchtlicher Teil der Wandbilder von Haus 4 der Grabung wiederhergestellt werden.

"Diese Wandbilder sind bereits sehr fragmentiert und erfordern eine besonders aufwendige Behandlung", erklärt Dr. Dora Vassilicos, Member of the Board. "Ich hoffe, dass sie eines Tages ihren Platz in einem Museum finden, wo sie von hunderttausenden Besuchern aus aller Welt bestaunt werden können. Gerade bei der derzeit sehr schwierigen Lage in Griechenland ist es schön zu sehen, dass unsere Arbeit auf Interesse stößt und unterstützt wird."

Der heutige Direktor der Ausgrabungen in Akrotiri, Professor Christos Doumas, ergänzt: "Auch wenn der Beginn der Grabungen unter meinem Vorgänger fast 50 Jahre zurückliegt, gibt es hier noch viel zu tun, um alle antiken Schätze zu bergen. Wir sind daher Kaspersky Lab für seinen Beitrag zur Bewahrung dieses Kulturerbes äußerst dankbar. Wir schätzen diese Zusammenarbeit sehr und haben bereits gemeinsame Pläne für die Zukunft."

Neben der Wiederherstellung der Wandbilder unterstützt Kaspersky Lab auch die Herausgabe und Übersetzung einer Publikation über die Stadt Akrotiri und ihre Geschichte. Das Buch des griechischen Archäologie-Professors und Experten für minoische Religion und Ikonografie, Nanno Marinatos, trägt den Titel "Akrotiri, Thera and the East Mediterranean".

Informationen und Bilder zu den Ausgrabungen in Akrotiri: https://www.santorini.com/archaeology/akrotiri.htm

 

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