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Das Big Bang Modell

Das Big Bang Modell wird im Kontext des Projektmanagements angewandt.

Gemeint ist damit, dass analog zum Urknall (engl.: big bang), dem Beginn des Universums, die Ergebnisse eines Projektes in ihrer Gesamtheit zu einem fest definierten Zeitpunkt präsentiert werden.

Anders gesagt: Das Projekt wird nach vollständiger Ausarbeitung dem Auftraggeber endgültig abgeliefert; es gibt keine Teilleistungen, d. h. keine Zwischenschritte, wie dies bspw. beim Stufenmodell der Fall ist. Diese Vorgehensweise birgt sowohl Vor als auch Nachteile.

Vorteile
Diese Methode ist insofern besonders wirkungsvoll, als die Marketingaufwände voll und ganz auf den einen, fixen Zeitpunkt der Präsentation des Projektes konzentriert sind. So wird verhindert, dass das Projekt auf halbem Wege im Tagesgeschäft untergeht. Anders als bei dem graduellen Aufbau bspw. eines neuen Software Systems ist hier der Parallelbetrieb zweier Systeme ausgeschlossen. Nicht zuletzt wird das Projekt aufgrund dessen, dass es "auf einen Schlag" ausgeliefert wird, auch intern, d. h. vom Management mit erhöhter Aufmerksamkeit wahrgenommen (management attention).

Nachteile
Der fest definierte Präsentationstermin (deadline) ist unwiderruflich. Daher kann es bei Zwischenfällen und Rückschlägen passieren, dass unter Zeitdruck gearbeitet werden muss. Anpassungen, wie sie beim graduellen Vorgehen (Stufenmodell) möglich sind, sind ausgeschlossen. Die Konzeption des Projekts kann damit nicht an ein etwaiges Feedback seitens des Auftraggebers angepasst werden. Ferner kann die Bündelung der Aufmerksamkeit und Aufwände mit Blick auf das eine Projekt bzw. auf den fixen Liefertermin zur Vernachlässigung des Tagesgeschäfts führen, besonders wenn der Termin immer näher rückt.

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