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Automotive-Branche schaltet beim Abschied vom Papier hoch

Automobilunternehmen setzen verstärkt auf Dokumentenmanagementsysteme als Plattform zur Digitalisierung

Automobilunternehmen setzen verstärkt auf Dokumentenmanagementsysteme als Plattform zur Digitalisierung

Papierdokumente stören immer mehr Automotive-Unternehmen bei ihrer Ausrichtung auf die digitale Zukunft. Dabei beschränken sie sich jedoch nicht auf bloße Absichtsbekundungen, sondern haben dafür auch höhere Budgets eingeplant. Allerdings weisen die verschiedenen Organisationsbereiche der Automobilfirmen bei ihrem Abschied vom Papier ein unterschiedliches Engagement auf, wie eine Vergleichsstudie der d.velop-Gruppe unter mehr als 1.000 Unternehmen in zehn Wirtschaftssektoren ermittelt hat.

Bei der Gegenüberstellung der Fachbereiche geben vor allem die Logistikbereiche am meisten Gas bei der Digitalisierung ihrer Prozesse. Mehr als die Hälfte von ihnen widmet sich gezielt dem Abschied vom Papier und will hierfür verstärkt in ein elektronisches Dokumentenmanagement (DMS) investieren. Ähnlich offensiv wird in der Produktion geplant, wo 55 Prozent der Unternehmen mit Blick auf eine Digitalisierung der Abläufe ebenfalls mehr Geld für DMS-Plattformen ausgeben wollen. Diese Softwarelösungen wandeln Akten, Rechnungen und andere Dokumente aus Papier in digitale Formate um, so dass sie anschließend an jedem beliebigen Endgerät angezeigt, geteilt und bearbeitet werden können.

Aber auch in den Vertriebs- und Marketingabteilungen scheint das Papier immer hinderlicher geworden zu sein, weil es Medienbrüche in den Prozessen erzeugt und eine durchgängige Automatisierung der Abläufe verhindert. 49 Prozent wollen diesem Nachteil durch Auf- oder Ausbau einer DMS-Landschaft gezielt begegnen. Eine tendenziell ähnliche, aber etwas schwächere Entwicklung ist in den Bereichen für das Qualitäts- und Compliance-Management festzustellen. Dort haben 43 Prozent der befragten Unternehmen den Nutzen papierfreier Prozesse für sich ausgemacht und wollen entsprechend investieren.

"Die digitale Transformation nimmt nun auf recht breiter Front Gestalt an", bewertet Mario Dönnebrink die Ergebnisse. "Zunehmend wird erkannt, dass zum Kern des Wandels vor allem eine Digitalisierung der Dokumente und Geschäftsprozesse gehört, weil nur über digitale Content Services produktivere und integrierte Verhältnisse geschaffen werden können", betont der Vorstand der d.velop AG. "Dokumenten- beziehungsweise Enterprise Content Management-Systeme sind mit ihren Möglichkeiten des kollaborativen Arbeitens und ihrer Cloud-Verfügbarkeit dafür die entscheidenden Plattformen."

Anders sieht es hingegen vor allem in der Produktentwicklung der Unternehmen aus. Dieser Fachbereich ist offenbar noch sehr den klassischen Organisationsverhältnissen verhaftet und plant nur in jedem vierten Fall eine digitale Offensive. Zurückhaltend zeigen sich auch die Finanzabteilungen und der Einkauf. Diese Organisationsbereiche wollen sich weniger stark der Prozessdigitalisierung widmen und planen in entsprechend geringerer Zahl die Einführung oder Erweiterung von DMS-Lösungen.

 

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