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Ingenieurwesen

Verbesserter Materialfluss, einfacheres Handling und weniger Verschwendung

AM-Automation realisierte eine AutoStore-Anlage mit 2.000 Behältern, das automatische Handling übernehmen drei Roboter.

cms electronics schafft effizientere In-House-Logistik mit AutoStore-Lösung von
AM-Automation.

Leiterplatten für Dialysegeräte oder Funktransponder, Baugruppen für die Energietechnik oder Sensoren für Automotive-Anwendungen: cms electronics entwickelt und fertigt Präzisionselektronik für Kunden in aller Welt. Mit dem Umzug in neue Räumlichkeiten brachte das österreichische Unternehmen vergangenes Jahr auch die interne Logistik auf den neuesten Stand. Eine maßgeschneiderte AutoStore-Lösung von AM-Automation verschafft der Produktionsversorgung nun ein Höchstmaß an Effizienz.

2003 in Klagenfurt am Wörthersee gegründet, steuerte die cms electronics gmbH von Anfang an auf Erfolgskurs. Als Komplettanbieter bietet das Unternehmen elektronische Baugruppen höchster Präzision, von der kundenspezifischen Entwicklung über die Musterfertigung bis hin zur Serienbestückung der benötigten Leiterplatten mit SMD- und THT-Bauteilen. cms beliefert Branchen wie Automotive, Medizin-, Energie- und Industrietechnik, die strenge Qualitätsanforderungen stellen und auf die termintreue Bereitstellung der georderten Komponenten zu Sicherstellung der vom Kunden geforderten Ablieferperformance, angewiesen sind. Jährliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich auf der einen Seite, gerieten die internen logistischen Prozesse von cms mit steigender Produktion zusehends an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

Die Bestückung der Baugruppen erledigen vollautomatische Systeme, die dafür benötigten Einzelteile mussten im Lager per Hand aus Shuttles kommissioniert und in Gebinden zu den Produktionslinien transportiert werden. Mit der fortlaufend notwendigen Erweiterung der Kapazitäten wurden die entsprechenden Wege immer länger und am Ende verfügte cms über eine Außenlager, ein Wareneingangslager und ein Instandhaltungslager. Die teils hochempfindlichen SMD-Bauteile mussten für den internen Weitertransport teils aufwändig umverpackt werden, und bei mehreren tausend vorzuhaltenden Einzelteilen unterschiedlichster Art bescherte der Erfolg dem Unternehmen schließlich auch eine höhere Fehlerquote. "Je mehr unterschiedliche Aufträge bearbeitet werden mussten, desto länger dauerte im Lager die Suche nach den einzelnen Bauteilen", berichtet Robert Jamnig, Head of Logistics / Warehouse von cms electronics. "Wenn die Suche nicht schnell genug zum Erfolg führte, dann mussten immer wieder einzelne Bauteile nachbestellt werden, obwohl es in Wirklichkeit gar keine Fehlbestände gab."

Hindernisse im Materialfluss beseitigt
Der Umzug an einen neuen Standort sollte mit einer Verdoppelung der Produktionsfläche auf 4.400 m2 den Kapazitätsengpässen ein Ende setzen - und zugleich auch die über die Jahre entstandenen Hindernisse im Materialfluss beseitigen. An das künftige Materiallager wurden klare Anforderungen gestellt: Hohe Materialdichte bei geringem Platzbedarf, modulare Erweiterbarkeit und Sicherstellung des FIFO-Prinzips durch eine entsprechende Automatisierung. Nach eingehender Marktrecherche und Bewertung unterschiedlicher Lösungsansätze fiel die Entscheidung zugunsten von AutoStore: "Mit dem automatisierten FIFO-Prinzip und der Möglichkeit einer parallelen Abarbeitung von Wareneingang und Warenausgang kommt AutoStore unsere Anforderungen am besten entgegen", stellt Robert Jamnig fest. "Jetzt haben wir nur noch ein einziges Gesamtlager, in dem die vorhandenen Flächen optimal genutzt werden, und die extrem kurzen Wege erleichtern sowohl das Handling als auch die Tracebility aller eingelagerten Artikel."

Höchste Verfügbarkeit und kurze Wege
Als Lösungspartner realisierte AM-Automation für cms electronics eine AutoStore-Anlage mit 2.000 Behältern (optional Erweiterung um zusätzliche 800 Behälter), das automatische Handling übernehmen drei Roboter. Als Hauptlager für die Produktionsversorgung konzipiert, bevorratet cms in dem System gegenwärtig rund 4.000 unterschiedliche Artikel, die wiederum in rund 34.000 Einheiten verpackt sind und nach Bedarf abgerufen werden. Warenentnahme und Wareneingang wurden dabei räumlich voneinander getrennt; auf diese Weise können beide Prozesse nicht nur parallel abgewickelt werden, darüber hinaus wird das System damit auch den strengen ESD-Anforderungen in der Nähe der Produktionslinien am besten gerecht, bietet höchste Verfügbarkeit und eine schnellstmögliche Bereitstellung der jeweils benötigten SMD-Bauteile.

Vom ersten Kontakt mit AM-Automation bis zur AutoStore-Inbetriebnahme im Herbst 2019 vergingen insgesamt rund eineinhalb Jahr, Robert Jamnig spricht von einer "reibungslosen und professionellen Zusammenarbeit". Mit dem Ergebnis ist cms durchweg zufrieden: "Dank AutoStore ist unser interner Materialfluss jetzt optimiert organisiert, die Verschwendung bereitet kaum noch Probleme und zeitaufwändiges Suchen nach einzelnen Teilen gehört der Vergangenheit an." Und dank der rundum positiven Erfahrungen gibt es bereits Überlegungen, neben dem Klagenfurter Betrieb auch den cms-Standort Fonyod in Ungarn mit einem AutoStore-System auszustatten.

 

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