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Ingenieurwesen

TBT Tiefbohrtechnik wird 50

Dettingen/Erms. TBT Tiefbohrtechnik feiert in diesem Jahr 50-jähriges Firmenjubiläum.

Das Unternehmen entwickelt und fertigt Tiefbohrmaschinen, Tiefbohrwerkzeuge und bearbeitet Kundenwerkstücke im Lohnauftrag.

Die Gründung der Firma TBT war 1966. So lange schon werden in Dettingen Tiefbohrmaschinen und anderes dafür notwendiges Equipment entwickelt, produziert und in alle Welt ausgeliefert. 50 Jahre das ist eine solide Leistung, denn Tiefbohren gilt in der Metallbearbeitung als Nischentechnologie. Wichtige Branchen mit Schlüsselbauteilen sind die Fahrzeugindustrie, die chemische und petrochemische Industrie, die Luft- und Raumfahrt oder auch die Medizintechnik.

Das Tiefbohren unterscheidet sich vom herkömmlichen Bohren gewaltig. Das wird dem sofort klar, der vor einer Tiefbohrmaschine steht. Die Anlagen sind bis zu 40 Meter lang, je nach Bohrdurchmesser. Tief zu bohren - tief im Verhältnis zum Durchmesser - ist eine Wissenschaft für sich, eine Kunst, denn es geht auch darum, genau zu bohren. Das Bohrwerkzeug darf nicht unzulässig "verlaufen", wie der Fachmann sagt. "Die Anforderungen an die Genauigkeit, aber auch an die Produktivität steigen ständig. Außerdem verarbeiten immer mehr Anwender edle, schwer zu bearbeitende Werkstoffe. Wir sind daher angehalten, Maschinen, Werkzeuge und die Bohrtechnologien fortwährend zu optimieren", erklärt Wolfgang Klein, Geschäftsführer bei TBT.

Die letzten zwanzig Jahre, seit Übernahme durch die international agierende Nagel-Gruppe, waren für TBT besonders erfolgreich. Viele Innovationen konnten seither umgesetzt werden: Großmaschinen, hochpräzise, vollautomatische Maschinen mit bis zu zwölf Spindeln oder so genannte Highspeed-Bohrwerkzeuge aus Vollhartmetall, um nur einige zu nennen. Eine Großmaschine für einen Kunden in Russland passte gar nicht mehr unter das Hallendach in Dettingen. Ein Ereignis, von dem alle TBT-ler erzählen, wenn man nach Highlights fragt.

Aktuell beschäftigt TBT etwa 245 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 20 Azubis. Diese verteilen sich auf die drei Geschäftsfelder Maschinenbau, Werkzeugbau und das Lohnbohren. Der Bereich Lohnbohren ist in Riederich untergebracht. Hier werden Kundenwerkstücke bearbeitet und Technologien entwickelt. Werkzeugbau und Lohnbohren wurden in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. "Wir decken damit ein Leistungsspektrum ab, das im Tiefbohren einzigartig ist", betont der Geschäftsführer. Ein wichtiger Marktvorteil. Hinzu kommt: die Maschinen aus Dettingen bieten die höchsten Qualitätsstandards der Branche und sind besonders langlebig. "Wir sehen uns als Anbieter im High-End-Segment mit hoher Kundenorientierung", so Klein weiter. Ein Konzept, das dem Unternehmen Kunden auf der ganzen Welt verschafft. Im letzten Jahr eröffnete TBT eine Niederlassung in China, um auf die Wünsche der Anwender vor Ort und im übrigen Asien schneller eingehen zu können. U. a. werden dort verschlissene Bohrwerkzeuge wieder aufbereitet.

Der größte Geschäftsbereich, der Maschinenbau, ist ein typischer Sondermaschinenbau. Die Anlagen werden in der Regel für bestimmte Einsatzzwecke maßgeschneidert. Dies erfordert flexible und gut ausgebildete Mitarbeiter: Mechaniker und Elektrotechniker, aber auch PC-Spezialisten. Wer neu in den Betrieb kommt, etwa als Azubi, findet ein breites Tätigkeitsfeld mit vielen Möglichkeiten vor sich. Eintönig wird es in keinem Fall, denn kein Auftrag gleicht dem anderen.

"Wenn man durch die Hallen geht, dann fühlt man sich wie in einem typischen Tüftlerbetrieb, der die schwäbischen Tugenden noch lebt. Bodenständigkeit und Maß halten haben hier noch einen hohen Stellenwert", meint Michael Hillert, Bürgermeister in Dettingen/Erms.
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