Aktuelle Pressemitteilungen

Informationen/Medien

Medienmanagement im internationalen Wissenschaftsdiskurs: Prof. Kolo referiert auf IMMAA-Tagung

Bei der International Media Management Academic Association (IMMAA) geht es um medienökonomische Fragestellungen.

Auf der diesjährigen Konferenz IMMAA (International Media Management Academic Association) referierte Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo über Zukunftsszenarien von Zeitungsverlagen.

"The fate of the newspaper business model. Scenarios based on audience development in print and online". So lautete der Beitrag von Prof. Dr. Dr. Castulus Kolo, Medienmanager und Dekan der Hochschule Macromedia, auf der diesjährigen Zusammenkunft der internationalen Medienmanagement-Experten an der Moskauer Lomonossow Universität.

Kolo hat ein quantitatives Modell entwickelt, um die Profitabilität von Zeitungstiteln systematisch zu prognostizieren. Operationalisierte Faktoren sind die demographische Entwicklung, altersbezogene Mediennutzungstrends und die Hochrechnung von werbebasierten Erlöse u.a.

Kolos pessimistisches Fazit: "Auch mögliche, zusätzliche Digital-Angebote um die etablierten Print-Marken werden das zugrunde liegende Geschäftsmodell von Zeitungen nicht retten: Für die Zeitung verlorene Leser werden vor allem in den jungen Segmenten auch mit den digitalen Bezahlangebot nicht ausreichend zurückgewonnen, die Werthaltigkeit von Print-Anzeigen wird im Digitalen nicht erreicht und die Entbündelung des journalistischen Content von Services und Marktplätzen online schränkt die Erlösoptionen weiter ein."

Die Chancen, so der Medienmanager, lägen in der Diversifizierung: "Meines Erachtens wird es darum gehen, das vielfältige, historisch gewachsene Know-how von Verlagen auch für ganz neue Dienstleistungen zu nutzen – sowohl die Lokal- und Fachexpertisen der Redakteure als auch die Distributionsketten und Infrastruktur der Verlags- und Druckhäuser."

 

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.