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Glasfaser für den Landkreis Wittmund

V.l.n.r.:Sven Becker, Mario Remmers, Silvana Terdues,  Nils Waning, Holger Heymann (© Pia Miranda) V.l.n.r.:Sven Becker, Mario Remmers, Silvana Terdues, Nils Waning, Holger Heymann (© Pia Miranda)

Die epcan GmbH baut Glasfaser im Kreis Wittmund aus, über 4000 Adressen werden im Rahmen des geförderten Bauvorhabens versorgt.

Kreis Wittmund - Mario Remmers weiß, wie wichtig eine gute Internetverbindung ist. Denn Remmers ist im Kreishaus für alles verantwortlich, was mit dem digitalen Ausbau im Landkreis Wittmund zu tun hat, und somit ist er vielbeschäftigt. "Ich werde auch angerufen, wenn Menschen von außerhalb sich informieren wollen, wie es mit dem Glasfaserausbau in dem Gebiet aussieht, wo sie ein Haus kaufen wollen."

Standortfaktor

Der Stellenwert einer guten Netzanbindung sei mittlerweile zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Das weiß auch Landrat Holger Heymann, weswegen er umso glücklicher, nun bekannt geben zu können, dass die zweite Stufe des Breitbandausbaus im Landkreis startet: "Die Welt wird digitaler und der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Wir dürfen unsere Bürgerinnen und Bürger da nicht alleine lassen." Übersetzt in Zahlen kostet das etwa 33,6 Millionen Euro. 50 Prozent kommen vom Bund, 25 vom Land und die Restkosten stemmen Kreis und Gemeinden zu gleichen Teilen.

Konkret sieht der zweite Schritt vor, dass 4317 Haushalte einen Anschluss ans Glasfasernetz erhalten. Das sind diejenigen, die noch eine Verbindung unter 30 Mbit vorweisen. Diese Haushalte sollen nun in den kommenden zweieinhalb Jahren angeschlossen werden.

Selbst aktiv werden

Hauseigentümer werden in den kommenden Wochen durch den Landkreis informiert. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich die Anschlussgebühren bis ans Haus zu sparen. Denn: "Da es sich um ein vom Bund und Land gefördertes Projekt handelt, sind die sonst teuren Tiefbauarbeiten von der Straße zum Haus kostenlos", sagt einer der Geschäftsführer der Firma Epcan, Nils Waning. "Das passiert aber nur, wenn die Leute sich dafür auch anmelden", unterstreicht der Landrat. Arbeiten auf dem Grundstück dürften nicht ohne den Willen des Eigentümers durchgeführt werden. Waning: "Vor allem hier im ländlichen Raum können die Leute viel Geld sparen. Schon mehrere Meter können schnell einige Tausend Euro kosten und bei längeren Auffahrten im Außenbereich kommt da einiges zusammen." Das Angebot könne man laut Waning noch wahrnehmen "bis man die Bagger von vorne sieht".

Wie Eigentümer diese Möglichkeit nutzen können, erfahren sie unter anderem bei zwei Informationsveranstaltungen, die online stattfinden. Die erste ist am Mittwoch, 22. Februar, und die zweite am Mittwoch, 1. März, jeweils um 19 Uhr. Zudem betont das Unternehmen, für Rückfragen unter T 02564 / 883374 zur Verfügung zu stehen. Dafür werde die Firma auch vor Ort präsent sein. Wenn Details bekannt sind, würden diese über verschiedene Wege veröffentlicht.

Keine Inselhaushalte

Zwar profitieren mehr als 4000 Haushalte im Kreis Wittmund, die Inseln gehen jedoch leer aus. Dies hat einen Grund, erklärt Mario Remmers. "Anfang 2019 haben wir in den Gemeinden abgefragt, wie es um den Bedarf steht, und uns wurde von den Inseln gespiegelt, dass keiner vorhanden sei." Das habe sich mittlerweile verändert. Der Bedarf sei groß. In den bestehenden Fördertopf könnten die Inseln jedoch nicht mehr integriert werden.

Zeitnah soll es auf der Epcan-Homepage Infos zum Ausbau in Wittmund geben unter www.epcan.de/wittmund

 

 

 

 

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