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Umsteigen auf LED-Beleuchtung günstiger und besser: 10 deutsche Kommunen machen es vor

Christoph Blumenthal - Architekt

Eine Studie des Forschungsministeriums bringt es an den Tag: Gebäude, die auf LED-Beleuchtung umrüsten, brauchen deutlich weniger Strom, sind besser ausgeleuchtet und verursachen keine Großbaustelle.

Die Studie ist keine theoretische Abhandlung, sondern der Abschlussbericht eines groß angelegten Versuchs unter realen Bedingungen. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten LED-Leitmarktinitiative wurde als eine erste Maßnahme im Mai 2009 der bundesweite Wettbewerb "Kommunen in neuem Licht" ausgerufen. Die Regierung will damit die breite Markteinführung der LED-Technologie vorantreiben.

Mehr als 140 Städte und Kommunen in Deutschland bewarben sich zur Teilnahme am Wettbewerb. Schließlich erprobten zwischen 2009 und 2013 insgesamt 10 davon die Umstellung ihrer öffentlichen Beleuchtung auf LED-Technik. Das Ministerium förderte deren Realisierung als beispielhafte Demonstrationsprojekte.

In den letzten Jahren konzentrierte sich die Forschung an den Halbleiterlichtquellen auf die Steigerung der Effizienz und der Helligkeit ihrer Komponenten. Im Ergebnis konnten die Hersteller die Lichtleistung von LEDs in nur drei Jahren verdreifachen. Das war mit konventionellen Leuchtmitteln nicht einmal im Verlauf von 30 Jahren möglich. Inzwischen kennt jeder die Leuchtdioden in Mobiltelefonen, Computern, Fernsehern und Autoscheinwerfern.

Nachdem bei diesen Anwendungen Vorteile wie flaches Design, lokales Dimmen und Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent im Vordergrund standen, geht es inzwischen um neue Einsatzfelder. Aufgrund der enormen Entwicklung der Dioden steht ein kompletter Wandel in der Allgemeinbeleuchtung bevor.

Denn nicht nur die Studie des BMBF zeigt: Die LED-Leuchten sind längst reif für den Einsatz in der Innen- und Außenbeleuchtung. Viele Unternehmen setzen bereits heute auf eine vollständige Umrüstung - selbstverständlich nach eingehenden Prüfungen und Berechnungen.

Die Ergebnisse der Studie fasst der Bericht gleich auf der ersten Seite so zusammen:
- Durch den Einsatz von LED lässt sich der in allen kommunalen Anwendungsbereichen eine Energieeinsparung von mindestens 50 % erreichen.
- Die Umrüstung der Beleuchtungsanlagen auf LED erfordert keine zusätzlichen Investitionen in die Infrastruktur. Bei der Umstellung auf die neue Technologie kann kosteneffizient und modular auf die vorhandene Bausubstanz aufgesetzt werden.
- Mit der LED wird die Qualität der Beleuchtung signifikant verbessert. Unabhängig vom Altzustand lässt sich in allen Anwendungssituationen eine normgerechte Beleuchtung realisieren.
- Sämtliche Wettbewerbsprojekte belegen eine hohe Nutzerakzeptanz in der Bevölkerung für die neue LED-Technologie. Im Vergleich mit der konventionellen Technik wird die LED durchgehend als bevorzugte Lösung insbesondere in Hinblick auf Farbtreue, Helligkeits- und Sicherheitsempfinden bewertet.

Daraus lässt sich ablesen: Neben der höchster Anforderung an die Energieeffizienz stellen sich auch die Lichtqualität und die ästhetische Wirkung der Lichtquellen als vorteilhafter dar. Die Forscher der TU Darmstadt und des VDI Technologiezentrums haben nicht nur gemessen und berechnet, sondern auch vor, nach und während der Umstellung Umfragen unter den Benutzern der Räume durchgeführt.

Unternehmer, die sich für die Umrüstung ihrer Immobilie auf LED-Technik interessieren, können sich über die Vorteile und den Ablauf genauer informieren unter der Seite Baukompass Energieeffizienz. Die Einsatzbereiche reichen von Büros über Lager, Werkstätten und Produktionshallen bis hin zu Verkaufsräumen.

 

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