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Nachträgliche Herstellungskosten nicht sofort absetzbar

Erhält ein Gebäude anstelle des bisherigen Flachdachs – aus welchen Gründen auch immer – ein Satteldach, entstehen nachträgliche Herstellungskosten.

Dies deswegen, weil dadurch seine Nutzfläche etwas vergrößert wird. Da sie als Herstellungskosten gelten, können die Aufwendungen nicht sofort als Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung des Hauses geltend gemacht werden. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesfinanzhofs vom 15.05.2013, Aktenzeichen IX R 36/12, macht die Wüstenrot Bausparkasse, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, aufmerksam.
Hätten die genannten Aufwendungen nicht als Herstellungskosten, sondern als Erhaltungsaufwand gegolten, wie das bei Reparaturkosten der Fall ist, wären sie sofort steuerlich abziehbar.
Nach Auffassung des Gerichts erweitert der genannte Umbau die Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes, weil dadurch ein Dachboden entsteht, der etwa als Speicher oder Abstellraum dienen kann. Auf die tatsächliche Nutzung komme es nicht an. Auch die Höhe des Aufwands, um eventuellen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, sei nicht von Bedeutung.
Wüstenrot weist zusätzlich darauf hin, dass nach den Grundsätzen dieses Urteils auch die Errichtung eines Satteldachs, um der Sanierung eines undichten Flachdachs aus dem Wege zu gehen, zu Herstellungskosten führt.

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

 

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