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Kaufpreis ist nicht alles

Welche kurz- und langfristigen Nebenkosten beim Hauskauf entstehen

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, sollte bei der Finanzplanung nicht nur den reinen Kaufpreis kalkulieren. Sowohl beim Kauf als auch in den Folgejahren entstehen Nebenkosten, die unbedingt von Anfang an berücksichtigt werden müssen. Damit das Eigenheim auch langfristig auf sicheren finanziellen Füßen steht, fasst Björn König, Geschäftsführer von Nordhessens größtem Immobilienunternehmen König Immobilien die Nebenkosten beim Hauskauf zusammen.

"Die Beurkundung des Kaufvertrages ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und kostet Gebühren", erklärt der erfahrene Immobilienmakler. "Letztere richten sich nach dem Wert der Immobilie und summieren sich beispielsweise bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro auf rund 1.200 Euro inklusive Mehrwertsteuer." Nach der Beurkundung beim Notar meldet sich zudem das Finanzamt und fordert die sofort fällige Grunderwerbssteuer. Diese variiert in den einzelnen Bundesländern und liegt in Hessen derzeit bei 6,0 Prozent des Kaufpreises. "In unserem Beispiel wären das also 18.000 Euro Grunderwerbssteuer in Hessen." Erst nachdem sie bezahlt wurde, erstellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung – eine grundlegende Voraussetzung, um den neuen Eigentümer ins Grundbuch eintragen zu lassen. Diese Eintragung kostet weitere rund 500 Euro.

Da die wenigsten Immobilienkäufer den Erwerb aus eigener Tasche bezahlen, fallen in den Folgejahren weitere Ausgaben für die Tilgung von Darlehen mitsamt Zinsen an. Zudem kommen regelmäßige Abgaben auf die Eigentümer zu wie zum Beispiel die Grundsteuer, die von den Städten und Gemeinden erhoben wird, Wasser- und Abwassergeld, Niederschlagsgebühren für versiegelte Flächen sowie Grundgebühren für Gas, Strom und Müll. "Auch die individuellen Strom- und Heizkosten, Müll- und Kehrgebühren für den vorgeschriebenen Besuch des Schornsteinfegers, Telefon- und Kabelanschluss müssen in die finanzielle Planung mit einkalkuliert werden", rät Björn König.

Um im Fall der Fälle auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt der Immobilienprofi zudem den Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sowie einer Haus- und Grundstücksbesitzer-Haftpflicht. Außerdem sollten sich Eigentümer ein finanzielles Polster anlegen durch eine Instandhaltungsrücklage. "Wer monatlich rund einen Euro je Quadratmeter Wohnfläche zurücklegt, ist später auch für größere Reparaturen oder Modernisierungen bestens gewappnet."

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