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Fischer Immobilien feiert 20 Jahre Verkauf von Erbpachtimmobilien

Rainer Fischer Immobilien

Der Münchner Makler mit Spezialisierung auf Erbpacht und Erbbaurecht

In der Welt der Immobilienwirtschaft sind Erbpachtimmobilien eine Sache für sich. In der gesamten Immobilienbranche ist der Umgang damit generell nicht sehr verbreitet, weil die Erbpacht bzw. das Erbbaurecht eine Menge Spezialwissen erfordert.

Fischer Immobilien hat schon im Jahr 1998 mit dem Verkauf von Erbpachtimmobilien begonnen und konnte sich über die Jahre erfolgreich in jeden Aspekt davon einarbeiten. Neben dem Verkauf von konventionellen Immobilien vermittelt Fischer Immobilien zwischenzeitlich fast jeden Monat auch ein Erbpachtobjekt und ist im Raum München der Ansprechpartner, wenn es um Erbpachtimmobilien geht.

Etwa 5 % der Wohnimmobilien befinden sich in Deutschland auf Erbpachtgrundstücken, sind also sogenannte Erbpachtimmobilien. Große Erbpachtgeber in München sind die Kirchen, die Stadt München und verschiedene Brauereien. Der Verkauf von Wohnungen und Häusern auf Erbpacht liegt stückzahlmäßig weit hinter anderen Immobilien zurück.

Viele Immobilieninteressierte wissen nicht, was Erbpacht eigentlich ist. In den meisten Fällen stellt sich die Frage danach erst, wenn sie ein Immobilienangebot für eine Erbpachtimmobilie sehen. Ein Haus oder eine Eigentumswohnung in Erbpacht verkaufen oder kaufen kann eine rentable Sache sein, scheitert aber oft am fehlenden Wissen. Egal, ob Immobilienmakler oder Privatperson - wer so etwas nicht mehrfach praktiziert hat, kann einfache Dinge übersehen und teure Fehler begehen.

Was ist Erbpacht?

Generell handelt es sich dabei um das Recht auf einem fremden Grundstück zu bauen oder auf diesem fremden Grundstück ein Haus oder eine Wohnung zu besitzen. Meist ist der Kaufpreis für Erbpachtimmobilien deutlich niedriger, da man das Grundstück beim Kauf nicht mitkauft oder mitverkauft. Der Erbpachtnehmer zahlt dem Erbpachtgeber stattdessen eine monatliche Pacht für die Nutzung des Grundstücks, während ihm das Gebäude selbst gehört. Das Ganze beruht auf einem Erbpachtvertrag, der häufig über 60, 75 oder 99 Jahre abgeschlossen wird und in dem auch geregelt ist, was nach Ablauf des Vertrages geschehen soll.

Bei Ablauf des Vertrages geht das Gebäude normalerweise an den Erbpachtgeber, also den Eigentümer des Grundstücks, über. Meist wird dann der Verkehrswert des Bauwerks festgestellt und der Erbpachtnehmer wird zu einem bestimmten Prozentsatz, oft mit 2/3 des Gebäudewertes, entschädigt. Wenn man als Erbpachtnehmer ein Haus oder eine Wohnung in Erbpacht an einen nachfolgenden Erbpachtnehmer verkaufen möchte, empfiehlt es sich, den Kaufvertragsentwurf des Notars vorher dem Erbpachtgeber zur Durchsicht zu geben; denn meist ist vereinbart, dass dieser einem Verkauf zustimmen muss. Was die monatlichen Erbpachtzahlungen angeht, sind Pachtsteigerungen über die Jahre üblich und für gewöhnlich an einen Index gekoppelt, so dass der Erbpachtzins z. B. parallel mit den Lebenshaltungskosten ansteigt. Allgemein gilt: Je neuer die Immobilie, umso höher im Schnitt der monatliche Erbpachtzins.

Ob es sich lohnt, ein Haus oder eine Wohnung in Erbpacht zu kaufen, hängt hauptsächlich davon ab, ob die Preisdifferenz zu einem vergleichbaren Nichterbpachtobjekt ausreichend hoch ist. Das ist die analytische Betrachtungsweise dazu. Aber Immobilien werden natürlich oft auch aus emotionalen Gründen heraus gekauft, oder schlicht, weil sie den Käufern zusagen. Am Ende muss die Immobilie also einfach passen, ob konventionelle Immobilie oder Erbpachtobjekt. Aus Erfahrung ist es beim Verkauf bzw. Kauf von Erbpachtimmobilien aber noch wichtiger, alle Spielregeln zu kennen.

"Erbpachtimmobilien sind in der Bewertung und im Verkauf oftmals eine kleine Herausforderung. Unser Spezialwissen hilft uns dabei.", so Rainer Fischer, Makler und Inhaber der gleichnamigen Immobilienfirma.

 

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