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Der BVFI wendet sich i.S. Maklerprovision nach dem sogenannten „Bestellerprinzip“ wieder an die Politik!

Logo des BVFI - Bundesverband für die Immobilienwirtschaft

Der BVFI vertritt die Auffassung: Die Medien verzerren das Bild über den Makler und dies wird von Politkern leichtfertig übernommen!

Es zählt wohl fast zum guten Ton, Immobilienmakler als Böcke für die Sünden herhalten zu lassen, die sie gar nicht begangen haben. Weder Immobilienmakler noch Vermieter sind im negativen Sinne dafür verantwortlich, dass das System von Angebot und Nachfrage noch immer wirkt: Besteht in bestimmten Gegenden eine verstärkte Nachfrage nach Wohnraum und ist dieser nicht vorhanden, dann steigt in Konsequenz der Preis (die Miete) für diesen Wohnraum. Nicht die Veränderung bei Maklerprovision sorgt für eine Entspannung, sondern nur neuer Wohnraum. Hier ist eine nachhaltige Politik gefragt; populistische Aktivitäten sind keine Lösung!

In diesem Zusammenhang darf der besonders dreiste Versuch des Berliner Senats, gesetzlich die Maklerprovision zu reduzieren um exakt in gleicher Höhe die Grunderwerbsteuer zu erhöhen, nicht verschwiegen werden. Dies zeigt besonders anschaulich: Es geht gar nicht um die (vorgeschobenen) Verbraucherinteressen, sondern um Umverteilung.

Der BVFI (www.bvfi.de) schildert in seiner hier downloadbaren Ausarbeitung eingehend, welche Leistungen und damit Vorteile auch Mieter von den Leistungen eines Maklers haben. Ferner geht er in seiner Ausarbeitung (download HIER!) auf die ausgleichende Funktion des Makler gegenüber den Beteiligten ein, er zeigt auf, welche wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe er wahrnimmt, er schildert, warum eine alleinige Provisionspflicht des Vermieters kontraproduktiv ist und er unterstützt das Vorhaben der Politik, Zulassungsvoraussetzungen und Qualifikationskriterien einzuführen.

Die Zeit eilt, denn wie Heiko Maas, Justizminister der SPD verkündet, sollen noch bis zur Sommerpause die Gesetze zur Mietpreisbremse und zur Maklerprovision kommen!

Der BVFI hat seine Stellungnahme folgenden Personen zukommen lassen:
1. Herrn Heiko Maas, Justizminister
2. Dr. Stefanie Hubig, Staatssekretärin im Justizministerium
3. Gerd Billen, Staatssekretär im Justizministerium
4. Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz sowie folgenden ordentlichen Ausschussmitgliedern
5. Dr. Jan-Marco Luczak (CDU)
6. Dr. Matthias Bartke (SPD)
7. Caren Lay (Die Linke)
8. Hans-Christian Ströbele (Bündnis 90/Die Grünen) und diesen stellvertretenden Mitgliedern
9. Wolfgang Bosbach (CDU/CSU)
10. Dr. Anja Weisgerber (CDU/CSU)
11. Lothar Binding (SPD)
12. Ute Vogt (SPD)
13. Karin Binder (Die Linke)
14. Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen) sowie diesen Mitgliedern der "Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)"
15. Harald Baumann-Hasske (Bundesvorsitzender), Rechtsanwalt, Dresden
16. Roy Hardin (Stellvertretender Bundesvorsitzender), Volljurist, Köln und
17. Katja Weitzel (Stellvertretende Bundesvorsitzende), Rechtsanwältin, München

Es wird Zeit, den jahrezehntelangen Ruf der Branche endlich zu wahrzunehmen, sich ausgewogene Gedanken über das Berufsbild des Maklers zu machen sowie Zulassungsvoraussetzungen und Qualifikationsnachweise einzuführen!

 

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