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Bericht zum 1. Halbjahr 2012: Patrizia setzt positive Geschäftsentwicklung fort

Die Patrizia hat ihren Weg zum führenden vollstufigen Immobilien-Investmenthaus Europas fortgesetzt.

So wurde die internationale Präsenz auf den europäischen Immobilienmärkten weiter verstärkt, indem neben den schon bestehenden PATRIZIA Standorten in Luxemburg und Stockholm weitere Standorte in London, Paris und Kopenhagen eröffnet wurden. Im Berichtsquartal wurden zudem für den von PATRIZIA aufgelegten "Euro City Residential Fund I" eine Wohnanlage in Kopenhagen für rund 30 Mio. Euro erworben. Damit hat sich das von diesem Fonds in Skandinavien investierte Kapital auf 180 Mio. Euro erhöht.

Das im September letzten Jahres aufgelegte Co-Investment „WohnModul I“, an dem neben der PATRIZIA eine namhafte Pensionskasse mit 100 Mio. Euro Eigenkapital beteiligt ist, ist mit einem geplanten Investitionsvolumen von 250 Mio. Euro voll investiert. Dieses Co-Investment wurde nun vom selben Investor um weitere 100 Mio. Euro sowie von der PATRIZIA um weitere 10 Mio. Euro Eigenkapital aufgestockt. Mit dem Neubauvorhaben Baumkirchen Mitte (München) wurde der erste größere Ankauf bereits beurkundet. Hier wird gemeinsam mit der CA Immo ein neues Quartier auf einem rund 29.000 m² großen Areal entwickelt. Dort werden etwa 45.500 m² Geschossfläche für Wohnungen und etwa 18.500 m² Geschossfläche für Büros entstehen.

Neben den strategischen Fortschritten hat sich die PATRIZIA auch operativ solide weiter entwickelt. In Summe stieg im 1. Halbjahr 2012 die Anzahl der verkauften Wohnungen um 7,6 % auf 563 (H1/11: 523). Dabei wurden im Bereich der Wohnungsprivatisierung aus den Eigeninvestments 396 Einheiten (H1/11: 293), aus den Co-Investment 71 Einheiten (H1/12: 0) sowie als Dienstleister 8 Einheiten (H1/11: 45) verkauft. Im Bereich der Revitalisierung wurden im 2. Quartal zwar Verkäufe beurkundet, diese werden aber erst im 3. Quartal ergebniswirksam. Insgesamt wurden im Blocksale in den ersten sechs Monaten 2012 aus den Eigeninvestments 32 Einheiten (H1/11: 132), aus den Co-Investment 9 Einheiten (H1/12: 0) sowie als Dienstleister 47 Einheiten (H1/11: 53) beurkundet.

Etwa 88 % der Darlehensverbindlichkeiten der PATRIZIA sind durch Zinssicherungsinstrumente gesichert. Je nach Veränderung des Zinsniveaus schlägt sich deren Bewertung als Ertrag oder Aufwand im Finanzergebnis nieder und verursacht starke Ergebnisschwankungen. Im 1. Halbjahr 2012 beliefen sich diese auf +2,9 Mio. Euro (H1/2011: +10,6 Mio. Euro). Da diese Marktwertveränderungen von Zinssicherungsgeschäften nicht liquiditätswirksam sind und keinen Einfluss auf die operative Ertragskraft haben, weist die PATRIZIA zur Beurteilung der Ertragskraft ein um diese Effekte bereinigtes operatives Ergebnis aus. Demnach hat das um die nicht liquiditätswirksamen Bewertungseffekte bereinigte operative Vorsteuer-Ergebnis im 1. Halbjahr 2012 von 7,2 Mio. Euro den Wert des Vorjahreszeitraums (1,1 Mio. Euro) deutlich übertroffen.

Die Finanzierungsstruktur der PATRIZIA hat sich seit dem Jahresende 2011 weiter verbessert. Die Bankdarlehen reduzierten sich durch die erfolgten Wohnungsverkäufe um weitere 61,7 Mio. Euro auf 631,6 Mio. Euro (-8,9 %). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 30,3 % (31.12. 2011: 28,1 %) und liegt damit bereits oberhalb der von PATRIZIA anvisierten Zielrange von 25-30 %.
„Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr, gehen wir nach wie vor davon aus, unser operatives Ergebnis im Vergleich zu 2011 um 20 % auf 20 Mio. Euro steigern zu können", sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. "Im 2. Halbjahr 2012 werden wir unsere Dienstleistungsaktivitäten weiter ausbauen. Bereits im laufenden Jahr rechnen wir damit, dass unser Service-Segment einen Anteil von etwa der Hälfte am Konzernergebnis erreichen wird. Die Weiterentwicklung zum Immobilien-Investmenthaus spiegelt sich damit auch in der Ergebnisstruktur unseres Unternehmens wider."

 

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