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25 Jahre Tierqual bei Breuninger in Freiburg - Deutsches Tierschutzbüro ruft zu Boykott auf

Das Deutsche Tierschutzbüro ruft anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Breuninger-Filiale in Freiburg zum Boykott des Unternehmens auf.

Berlin/Freiburg, 11.10.2018. Das Deutsche Tierschutzbüro ruft anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Breuninger-Filiale in Freiburg zum Boykott des Warenhauses auf, das weiterhin tierquälerische Pelzprodukte verkauft. Neueste Recherchen zeigen, dass Breuninger Pelz von Marderhunden aus China im Sortiment führt. Aufgrund der unzureichenden Tierschutzgesetze werden die Tiere dort unter noch grausameren Bedingungen gehalten, gequält und für Pelz getötet. Das Deutsche Tierschutzbüro fordert Breuninger zum Stopp des Pelzverkaufs auf und fordert die Freiburger Bevölkerung auf, durch einen Boykott den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen. "Pelz ist in jeder Form eine der unsinnigsten und grausamsten Form der Tierquälerei und Ausbeutung. Dass Breuninger sogar nicht davor zurückschreckt, Produkte mit Pelz aus China zu verkaufen, übersteigt dies nochmal. Wir fordern das Unternehmen auf, ihr Sortiment schnellstens pelzfrei zu machen", so Fabian Steinecke, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbüros. Am kommenden Samstag feiert Breuninger das 25 jährige Bestehen der Filiale in Freiburg, das Deutsche Tierschutzbüro sieht kein Grund zum Feiern, solange Profit auf Kosten der Tiere gemacht wird.

Im November 2017 startete die Tierrechtsorganisation ihre Kampagne gegen den Verkauf von Pelz bei Breuninger, die zur jetzt startenden Wintersaison fortgesetzt wird. Im Winter 2017/2018 führte die Tierrechtsorganisation regelmäßig Protestaktionen und Demonstrationen in allen 13 Städten durch, in denen Breuninger Filialen unterhält. Die Proteste umfassten Telefonaktionen, bei denen sich Aktivisten direkt bei Breuninger über den Pelzverkauf beschwerten; Nackt- und Trillerpfeifen-Demonstrationen vor den, sowie Flashmobs in den Filialen; Anti-Pelz-Modenschauen; das Bekleben von Schaufenstern der Filialen mit Bildern aus der qualvollen Pelzproduktion; oder die Pelz Polizei, bei der als Polizisten verkleidete Aktivisten in der Straße auf Pelzprodukte kontrollierten und darüber aufklärten. Ende 2017 zeichnete das Deutsche Tierschutzbüro Breuninger auch mit dem Preis der Herzlosigkeit als tierquälerischstes Unternehmen des Jahres aus. Unterstützung bekommt der Verein bei der Kampagne auch von bekannten Testimonials, wie dem Kriminalbiologen und Forensiker Dr. Mark Benecke. Eine Petition gegen Breuningers Pelzpolitik unterzeichneten bis heute 68.175 Menschen. Auf Versuche, mit der Warenhauskette in Gespräche zu kommen, erhielt das Deutsche Tierschutzbüro keine Reaktion. Die Tierrechtsorganisation plant daher, mit erneuten Aktionen über die Wintersaison Breuninger zum Umdenken zu bewegen. "Wir werden auch in diesem Winter den Druck auf das Unternehmen aufrechterhalten. Es wird Zeit, dass für den Verkauf von Pelz bei Firmen wie Breuninger keine Tiere mehr qualvoll leiden müssen", so Fabian Steinecke.

Die Gewinnung von Pelz gehört weiterhin zu den qualvollsten Elementen in einem System der Ausbeutung von Tieren. Die meisten Pelztierfarmen befinden sich in Fernost, Finnland und Polen, also in Ländern, in denen es nur ein sehr schlechtes bzw. überhaupt kein Tierschutzgesetz gibt. In winzigen Käfigen, in denen Umdrehen meist nicht möglich ist, leiden die, oft extra hochgemästeten, Tiere. Nach nur wenigen Lebensmonaten werden die Füchse, Marderhunde, Kaninchen und Nerze brutal getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Der Rest der getöteten Tiere wird in der Regel entsorgt und findet keine weitere Verwertung. Die Felle der geschundenen Tiere werden zu Pelz verarbeitet und auch in Deutschland in rauen Mengen vor allem als Accessoires an Jacken und Mützen verkauft. Viele Verbraucher wissen dabei oft nicht einmal, dass sie Pelz kaufen. Grund dafür ist die falsche Kennzeichnung durch die Unternehmen und der Fakt, dass Echtpelz inzwischen teilweise günstiger als Kunstpelz ist. Neben Breuninger haben unter anderem Louis Vuitton, Astrid Anderson, Fendi und Escada haben immer noch Echtpelz im Sortiment. Andere Labels wie Armani, Charles Vögele, Esprit, Gerry Weber und Marc O´Polo verzichten zum Teil schon seit Jahren auf die Verwendung. Vor kurzem haben auch Burberry und die Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin angekündigt, pelzfrei zu werden.

Abschließend kündigen die Tierrechtler weitere Aktionen vor Breuninger an, solange das Unternehmen Echtpelz im Sortiment führt.

 

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