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10 Fragen und Antworten zum Thema gebrauchte Schuhe und Altkleidersammlungen / second hand used shoes, Teil II

Lieferung gebrauchte Schuhe - Delivery of used second hand shoes

Boex, Teil II der Fragen und Antworten über den Export von Used shoes (gebrauchte Schuhe) und Altkleider (second hand used clothing)

Deutschland sammelt viele Altkleider und gebrauchte Schuhe für Afrika (used shoes and second hand used shoes for Africa). In Gesprächen mit Bekannten stellten wir fest, dass einige Vorurteile nicht wegzudenken sind. Etliche Befragte gestanden, sie hätten schlichtweg Scheu, dass Afrikaner gebraucht Schuhe (used second hand shoes) tragen müssen, und sich in ihrem Land keine neuen Schuhe kaufen, um die dortige Wirtschaft anzukurbeln. Diesem und weiteren Fragen rund um das Sammeln von Altkleidern und Usedshoes (used shoes and second hand clothing collection) haben wir uns in diesem II Teil angenommen.
6. Schadet der Export der Textilindustrie in Afrika?
Die Textilindustrie in den Empfangsländern kämpft mit wirtschafts- und handelspolitischen Problemen. Sie ist nicht in der Lage, die Bevölkerung zu angemessenen Preisen mit Kleidung zu versorgen. Selbst die Bundesregierung hat sich bereits mit dem Thema beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass eine Exportbeschränkung für gebrauchte Schuhe und Altkleider aus Deutschland (second hand for sale Germany) das Problem in Afrika nicht lösen könnte. Im Gegenteil: Die Bewohner müssten auf hochwertige Ware aus Europa verzichten und mit kostengünstigen Artikeln aus Asien vorlieb nehmen.
7. Werden durch die wegfallende Produktion Arbeitsplätze gefährdet?
Ganz im Gegenteil. Allein in Deutschland arbeiten Tausende Menschen in Textilrecyclingfirmen. Bei den aufwendigen Sortierprozessen ist echte Handarbeit gefragt, besondere Qualifikationen brauchen Sie dafür allerdings nicht. So bekommen auch fleißige Arbeitnehmer ohne Ausbildung und geringeren Qualifikationen eine Chance in der Gesellschaft. Gleiches gilt für die Empfangsländer. Allerdings werden hier einige Fertigkeiten vorausgesetzt. Gebrauchte Schuhe (used shoes) werden je nach Material unterschiedlich behandelt und auf Hochglanz poliert. Schnürsenkel werden ersetzt und Sohlen geflickt. Rund um den Altkleidermarkt hat sich in Afrika ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt, dank Ihrer Sammlungen.

8. Altkleider über den Ozean transportieren und die Umwelt schützen?

Denken wir nur allein an die Rohstoffe. Unsere hochwertige Kleidung ist größtenteils aus Baumwolle. Der Anbau von Baumwolle bedarf immens viel Wasser und die entstehenden Monokulturen sind sehr anfällig für Schädlinge. Intensiv eingesetzte Schädlingsbekämpfungsmittel gelangen ins Erdreich und belasten das Grundwasser. Gebrauchte Kleidung wird per Containerschiff transportiert. In einen Container passen etwa 20.000 kg gebrauchte Schuhe und Altkleider. Auf ein Schiff passen 15.000 bis 18.000 Container. Sie können sich ausrechnen, dass der Transport das geringste Problem für die Natur ist.

9. Das Sammeln von Altkleidung ist also okölogisch, okonomisch und sozial sinnvoll?

Auf diese Frage fällt uns spontan nur ein eindeutiges JA ein. Sachen wegzuwerfen sollte ohnehin stets die letzte Option sein. Viele Menschen verdienen Ihren Lebensunterhalt durch Ihre gebrauchten Schuhe (second hand shoes), Sie schonen die Umwelt und in Afrika werden Ihre Altkleider noch Monate gerne getragen.

10. Was würde passieren, wenn der Export gestoppt würde?

Eine sinnvolle Alternative zum Recycling von Altkleidern gibt es derzeit nicht. Der Einzelhandel schreibt tiefschwarze Zahlen und Kleiderschränke sind nicht dehnbar. Das hat zur Folge, dass gebrauchte Schuhe zwangsläufig ausrangiert werden. Warum sollte man sich um eine Alternative bemühen? Es sind doch alle glücklich damit? (Außer vielleicht die Asiaten, die Ihre Ware gerne in Afrika verkaufen würden).

Weitere Informationen online unter www.boex.shoes .

 

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