Aktuelle Pressemitteilungen

Gesundheitswesen/Wellness

Welt-Urtikaria-Tag soll Verständnis für die Krankheit stärken

Haben Betroffene ihre Nesselsucht unter Kontrolle?

• Chronische Urtikaria verursacht einen intensiven Juckreiz, Quaddeln, Rötungen und tiefe Hautschwellungen.

• Der zweite Urtikaria-Tag am 1.10.2015 steht unter dem Motto "Urtikaria unter Kontrolle" und will Betroffene ermutigen, sich aktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.

Nürnberg, 30. September 2015 – Etwa 800.000 Menschen in Deutschland sind von einer chronischen Urtikaria betroffen und leiden vor allem unter einem intensiven Juckreiz, Quaddeln und Rötungen. Tiefe Hautschwellungen, die auch unter dem Namen Angioödeme bekannt sind, gehören ebenfalls zum Krankheitsbild. Frauen leiden darunter zweimal häufiger als Männer.

Besonders gravierend ist die chronische spontane Urtikaria (csU): dabei treten die Symptome ohne erkennbaren Auslöser immer wieder auf – manchmal über Monate oder Jahre hinweg. Für die Betroffenen ist die damit einhergehende Belastung nicht zu unterschätzen: die stark beeinträchtigenden Symptome der csU haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität1,2. Aktuelle Daten bestätigten: csU-Patienten haben aufgrund der Beschwerden einen hohen Leidensdruck3-5, der mit deutlichen Auswirkungen auf alltägliche und berufliche Aktivitäten einhergeht3,4. Die Dermatose kann sich auf Sozialleben, Schlafqualität, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit auswirken sowie psychische Leiden verursachen3.

Um die Aufmerksamkeit für diese Erkrankung weiter zu stärken, findet daher am 1. Oktober 2015 zum zweiten Mal der Welt-Urtikaria-Tag statt. Er steht unter dem Motto "Urtikaria unter Kontrolle". Die Initiatoren möchten sich damit dem Ziel der internationalen Urtikaria-Leitlinie anschließen: Symptomfreiheit6. Zu den Aktionen des Welt-Urtikaria-Tages gehören Fortbildungen für Ärzte sowie Vorträge und Informations-veranstaltungen für Patienten in vielen Ländern.

Ein zentraler Punkt ist der Urtikaria-Kontroll-Test (UCT) – ein einfaches Instrument für den Praxisalltag, um schnell zu prüfen ob die Urtikaria-Behandlung einer Überprüfung bedarf. Auf https://www.nesselsuchtinfo.de/diagnose/test können Betroffene diesen Test durchführen und das Ergebnis beim nächsten Besuch mit ihrem Dermatologen besprechen.
Zu den Unterstützern des Urtikaria-Tages 2015 gehören einer Reihe internationaler Organisationen und Unternehmen, darunter Novartis.


Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis, mit Hauptsitz in Basel (Schweiz), verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen Arzneimitteln, Produkten für die Augenheilkunde und kostengünstigen generischen Medikamenten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit weltweit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2014 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 58,0 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,9 Milliarden (USD 9,6 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 120 000 Mitarbeitende (Vollzeitstellen-äquivalente) und verkaufen Produkte in über 180 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.


Referenzen
1. Maurer M, Weller K, Bindslev-Jensen C et al. Allergy 2011; 66:317-330.
2. Staubach P, Eckhardt-Henn A, Dechene M et al. Br J Dermatol 2006; 154:294-298.
3. Weller K, Balp MM, Hollis K et al. Studie ASSURE-CSU, Poster "P030" präsentiert auf dem Jahreskongress der DDG, 29.04.-02.05.2015, Berlin.
4. Balp MM, Jeffrey V, Jaijun T et al. Studie SOLVE-BOI, Poster präsentiert auf dem World Congress of Dermatology (WCD), 08.06.–13.06.2015, Vancouver, Kanada.
5. Maurer M, Staubach P, Raap U et al. Studie AWARE, Poster "P038" präsentiert auf dem Jahreskongress der DDG, 29.04.-02.05.2015, Berlin.
6. Zuberbier T, Aberer W, Brockow K et al. S3-Leitlinie Urtikaria; Abrufbar unter: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-028l_S3_Urtikaria_Klassifikation_Diagnostik_Therapie_2011-abgelaufen.pdf