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Systematische Parodontaltherapie - was versteht man darunter?

Prof. Dhom Parodontose

Parodontose wird in ihrer Auswirkung häufig unterschätzt. Eine nicht rechtzeitig erkannte und behandelte Parodontose greift das Zahnfleisch an, führt zu Entzündungen und schädigt den Kieferknochen.

Ludwigshafen, 11.12.2019 - Parodontaltherapie beim spezialisierten Zahnarzt.

Bei Paradontose (oder Parodontitis, gemeint ist das Gleiche) kann eine systemische Parodontaltherapie die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch langfristig verbessern. Paradontose ist eine weit verbreitete Erkrankung der Mundhöhle, die sich zunächst durch Zahnfleischentzündungen äußert und später auf den Kieferknochen übergreift. Mit der systematischen Parodontaltherapie ist es möglich, Zahnfleisch und Kieferknochen zu stabilisieren, so dass die Zähne sowie Zahnersatz länger erhalten bleiben können.

Was versteht man unter einer systematischen Parodontaltherapie?

Um eine Parodontaltherapie erfolgreich durchzuführen ist es nötig, einem systematischen Ansatz zu folgen. Dieser besteht aus verschiedenen Schritten, die von fachlich ausgebildetem Personal in der Zahnarztpraxis vorgenommen werden. Ziel der Behandlung ist es, das Zahnfleisch zu stabilisieren, um weitere Entzündungen und andere damit zusammenhängende Krankheiten zu vermeiden.

Was gehört alles zu einer umfassenden, modernen Parodontaltherapie?

Besteht der Verdacht auf Parodontose, so wird vom Zahnarzt zunächst eine gründliche Untersuchung vorgenommen, der dann ein persönliches Beratungsgespräch folgt. Bevor die eigentliche Behandlung beginnen kann, wird in der Regel zunächst erst eine erforderliche Vorbehandlung durchgeführt. In manchen Fällen wird die Paradontose durch Bakterien verursacht, die eine medikamentöse Unterstützung der Therapie nötig machen. In solchen Fällen sind gesonderte Untersuchungen nötig, um diese Bakterien diagnostizieren und gezielt bekämpfen zu können. Danach erfolgt die eigentliche Behandlung, die aus einer geschlossenen Kürettage besteht, bei der unter lokaler Betäubung sowohl weiche als auch harte Beläge von den Wurzeloberflächen entfernt werden.

Warum ist eine Parodontitis eine so große Gefahr?

Wird eine Parodontose nicht rechtzeitig behandelt, so können daraus schwerwiegende gesundheitliche Probleme entstehen, die weit über den Mundraum hinausgehen können. Neben dem drohenden Zahnverlust können auch andere Erkrankungen begünstigt werden: Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt usw.), Diabetes, Rheuma oder Schwangerschaftskomplikationen sind nur einige davon.

Wie erkennt man frühzeitig die Gefahr einer Parodontitisbildung?

Um die Parodontose rechtzeitig behandeln zu können ist es wichtig, schon auf die ersten Anzeichen zu achten. Diese äußern sich beispielsweise in häufigem Zahnfleischbluten. Starker Mundgeruch, sowie angeschwollenes Zahnfleisch gehören ebenfalls zu den ersten Anzeichen.

Wie läuft die Behandlung einer Parodontitis ab?

Die Behandlung erfolgt beim Zahnarzt unter lokaler Betäubung. Mit Ultraschall- und Handinstrumenten entfernt der Zahnarzt die bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen und desinfiziert die Rückzugsräume der Keime.

Nachbehandlung in der systematischen Parodontaltherapie

Nur durch eine entsprechende Nachsorge kann der Erfolg der Behandlung gesichert werden. Eine solche Erhaltungstherapie nach der Parodontalbehandlung wird in regelmäßigen Besuchen beim Zahnarzt von Patient zu Patient den Notwendigkeiten entsprechend individuell gestaltet.

In der Praxis Prof. Dhom kann man sich grundlegend über die Parodontaltherapie informieren. In der Praxis ist man unter anderem auch auf diese Behandlungsmethode spezialisiert und konnte bereits ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

 

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